Der SV Herbern will unbedingt in die nächste Runde - Dort wartet ein Regionalligist

mlzFußball: Westfalenpokal

„Wir können uns ein großes Los erspielen“, sagt SVH-Coach Holger Möllers vor dem Spiel im Westfalenpokal gegen Steinhagen. Im Viertelfinale würde sein Team auf den SV Rödinghausen treffen.

von Marcel Schürmann

Herbern

, 16.10.2019, 14:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der SV Herbern fiebert dem Drittrunden-Spiel im Westfalenpokal entgegen. Am Donnerstag trifft der Fußball-Landesligist um 20 Uhr auf die klassengleiche SpVg Steinhagen (Staffel 1), Sportanlage Herbern, Werner Str. 10a, 59387 Ascheberg. Die, da ist sich Herberns Trainer Holger Möllers sicher, geht mit derselben Motivation in den staffelübergreifenden Landesliga-Vergleich.

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Der Stellenwert des Westfalenpokals ist für Möllers ein großer: „Wir sind in der letzten Saison Kreispokalsieger geworden und daher in der Verantwortung, den Kreis Münster im Westfalenpokal zu vertreten. Dem sind wir in den ersten beiden Runden schon nachgekommen. Jetzt wollen wir uns ein großes Los erspielen.“ Dieses große Los heißt SV Rödinghausen - ein Regionalligist, der bereits den Einzug in die Runde der letzten Acht geschafft hat. „Das Ziel haben sicherlich beide Mannschaften. Für Steinhagen wäre das Duell mit Rödinghausen etwas lokaler als für uns. Ich gehe daher davon aus, dass sie alles reinlegen werden, um weiterzukommen“, so Möllers.

Erstes Heimspiel im Wettbewerb - ein Vorteil?

Dass die Herberner in der dritten Runde erstmals Heimrecht haben, könnte für den SVH ein Vorteil sein. „Es ist zumindest kein Nachteil“, sagt Möllers. In den ersten beiden Runden setzte sich Herbern auswärts gegen die beiden Bezirksligisten Dornberg (6:4 n.E.) und Ibbenbüren (2:0) durch.

Die Erinnerungen an die Spiele sind noch frisch. Möllers: „In Dornberg haben wir eine überragende erste Halbzeit gespielt, sind danach etwas aus dem Tritt gekommen und mussten ins Elfmeterschießen. Gegen Ibbenbüren haben wir über 90 Minuten sicher gestanden und unsere Chancen eiskalt genutzt.“

Möllers ließ Steinhagen bereits beobachten

Auch wenn der SV Herbern noch nie in einem Duell auf die SpVg Steinhagen traf, ist der Gegner für Möllers nicht gänzlich unbekannt: „Wir haben Steinhagen Ende September beim 2:0-Sieg gegen Verl bereits beobachten lassen.“ Erkenntnisse nannte er nicht.

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Und auch wenn Steinhagen in der Liga zuletzt zweimal verlor (Platz zehn, zwölf Punkte nach zehn Spielen), und der SV Herbern nach drei Siegen in Serie zurück in der Erfolgsspur ist, würde Möllers seine Elf nicht als Favorit bezeichnen. Steinhagen kegelte in der ersten Runde bereits den Oberligisten Westfalia Rhynern (5:4 n.E.) und in der zweiten Runde den Bezirksligisten TSV Detmold raus. „Dennoch: Wir sind top motiviert und wollen unbedingt in die nächste Runde.“

Einige Verletzte - Die Chance für die Reservisten

Für das Duell gegen Steinhagen will Möllers seinen Reservisten Spielzeit ermöglichen: „Wir werden das Spiel nutzen, um denjenigen, die in den letzten Wochen nicht so viel auf dem Platz standen, Spielpraxis zu geben, damit sie sich auch mal über 90 Minuten präsentieren und so auf die Stammkräfte ein wenig Druck ausüben können.“ Neben dem jüngst ausgefallen Jan Hoenhorst (wir berichteten) fehlt in Dennis Idczak, Sebastian Schütte, Nico Plechaty und Vincent Sabe ein weiteres Quartett an Stammspielern verletzt.

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