Der SV Stockum im Check: Langsam geht es in die richtige Richtung

mlzVorbereitungscheck

Am Sonntag starten die Amateurfußballer endlich in die neue Saison. Auch der SV Stockum ist dabei. Wir haben einen Blick auf die Vorbereitung des Fußball-A-Ligisten geworfen.

Stockum

, 05.09.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Lange haben sie darauf gewartet, nun dürfen die Amateurfußballer endlich wieder in einem Pflichtspiel auf den Platz. Der SV Stockum startet am Sonntag mit einem Heimspiel gegen den FC Pelkum in die Saison (Anpfiff 15 Uhr, Boymerstraße 11a, Stockum). Vorher haben wir uns angeschaut, wie es für den A-Ligisten in der Vorbereitung lief.

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Ergebnisse: Nur drei Testspiele absolvierte der SV Stockum in der Vorbereitung, dazu die erste Runde im Kreispokal. Im ersten Spiel gegen den TSC Hamm kassierte der A-Ligist noch eine 3:11-Klatsche. Doch dann ging es immer weiter bergauf. Pünktlich zum ersten Pflichtspiel im Kreispokal konnte der SVS den ersten Sieg einfahren.

Stärken: Co-Trainer Marlon van de Sander sieht in seiner Mannschaft aktuell besonders einen Vorteil: den Teamgeist. „In vielen Teams spielen die Spieler mehr für sich selbst. Das ist ein Problem“, erklärt er. „Wir sind da jetzt gerade auf einem guten Weg, dass die Jungs als Mannschaft zusammenspielen und gemeinsam arbeiten.“

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Baustellen: Arbeiten muss natürlich auch der SV Stockum an vielen Sachen. Was Marlon van de Sander aber sofort als Problem in den Sinn kommt: die Kommunikation mit dem Schiedsrichter. „Die Jungs sind ein paar Hitzköpfe“, so van de Sander. „Wenn da etwas ungerecht ist, werden sie schon mal laut. Das muss sich auf jeden Fall noch ändern.“

Neuzugänge: Schon in der Winterpause hatte sich der SVS mit namhaften Spielern verstärkt. Zu Beginn des Sommers kamen mit Andreas Betke, Fabian Panne, Marvin Böhme und Sercan Pirpir vier Neue dazu. Panne ist aber bereits wieder weg. Kurz vor dem Saisonstart sind mit Enes Tayar und Tim Flüß zwei weitere Ex-Spieler zurückgekommen.

Ein Teil der Neuzugänge des SV Stockum (v.l.) Co-Trainer Marlon van de Sander, Fabian Panne, Sercan Pirpir, Andreas Betke und Trainer Jürgen Welp. Panne ist bereits nicht mehr dabei.

Ein Teil der Neuzugänge des SV Stockum (v.l.) Co-Trainer Marlon van de Sander, Fabian Panne, Sercan Pirpir, Andreas Betke und Trainer Jürgen Welp. Panne ist bereits nicht mehr dabei. © Johanna Wiening

Starke Spieler: Gleich drei oder vier Spieler gebe es, die in der Vorbereitung besonders positiv aufgefallen wären. „Die Jungs haben sich besonders gut entwickelt. Das ist dann natürlich schön zu sehen“, sagt Marlon van de Sander. Namen möchte er aber nicht nennen.

Trainerfazit: Die Vorbereitung sei alles andere als gut gewesen, sagt Marlon van de Sander. „Wir konnten lange Zeit nicht mit der ganzen Mannschaft trainieren, weil viele Spieler im Urlaub oder beruflich eingebunden waren“, erklärt der Co-Trainer. Erst in den letzten zwei Wochen habe man meistens das ganze Team beisammen gehabt.

Dennoch will van de Sander nicht alles schlechtreden. „Wir haben einen Fortschritt gesehen“, sagt er. „Am Anfang haben die Jungs hoch verloren und auch schlecht gespielt. Jetzt im Pokal gab es einen Sieg und es war schon viel besser insgesamt.“

Prognose der Redaktion: Es liegt noch viel Arbeit vor dem SV Stockum. Nach den zwei vergangenen verkorksten Saisons ist der Weg zu einer konstanten A-Liga-Mannschaft weit. Aber der SVS ist auf einem guten Weg. Wenn sie weiter konzentriert arbeiten, können sie es ins Mittelfeld der Liga schaffen. Oberstes Ziel sollte allerdings der Klassenerhalt sein.

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