Der Werner SC schafft den perfekten Saisonstart und feiert das Comeback eines Spielers

Fussball-Landesliga

Der Werner SC schafft den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Souverän siegt der WSC beim FC Viktoria Heiden. Ein guter Start hat das möglich gemacht. Ein sehnlichst erwartetes Comeback gab es.

Werne

, 18.08.2019, 20:05 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Werner SC schafft den perfekten Saisonstart und feiert das Comeback eines Spielers

Wernes Marvin Stöver (l.) im Zweikampf mit Bernd Oenning vom FC Viktoria Heiden. © Philipp Triphaus

Perfekter Start in der Liga, perfekter Start auch am Sonntag in Heiden für den Werner SC. Bereits nach sechs Minuten führte der WSC mit zwei Toren.

Daniel Durkalic (4.) und Yussef Saado (6.) sorgten für die frühe Führung. Über die linke Seite glänzten die Werner dabei. Jannik Prinz und Colin Lachowicz kombinierten, schickten Saado, der den Ball in die Mitte auf Durkalic spielte - 1:0 für den WSC.

Ähnliche Szene auch beim zweiten Tor, doch dieses Mal suchte Saado den Weg alleine zum Tor, spielte nicht den entscheiden Pass, sondern suchte aus 16 Metern den Abschluss selbst.

Erinnerung an die vergangene Rückrunde

„Wir haben richtig, richtig gut gespielt“, lobte WSC-Coach Lars Müller im Anschluss. Müller blickte zurück auf das Spiel in der vergangenen Rückrunde, als der WSC ebenfalls mit 2:0 in Heiden führte, am Ende aber mit 4:3 verlor. Doch dieses Mal blieben die Werner souverän. Lars Müller hatte die Gründe dafür direkt parat: „Wir haben gegen den Ball 90 Minuten gut gearbeitet und hatten dabei gefühlte 80 Prozent Ballbesitz.“

Das 3:0 in der 57. Minute brachte die Entscheidung: Ein Freistoß aus rund 35 Metern flog in den Strafraum und fand Henry Poggenpohl als Abnehmer, der für den Endstand sorgte. Doch mit dem 3:0 ließen die guten Nachrichten nicht ab für den Werner SC: In der 83. wurde nach monatelanger Leidenszeit Chris Thannheiser eingewechselt und bekam so die ersten Einsatzminuten. „Thanne ist für die Mannschaft wichtig, deshalb freut es mich, dass er nach der langen Zeit wieder Spielzeit bekommen hat“, sagte Müller.

Blick auf die Tabelle ist egal

Neben dem Comeback von Thannheiser darf sich der Werner SC auch über die Tabelle freuen: Mit zwei Siegen aus den ersten beiden Spielen, grüßt der WSC von Platz zwei. Damit kann Müller aber relativ wenig anfangen: „Ich freue mich, dass wir gewonnen haben. Die Tabelle ist aber komplett egal, das ist nicht unsere Baustelle - gerade nicht nach dem zweiten Spieltag.“

Werner SC: Hoppe - Link, Stöver, Y. Lachowicz, Saado (83. Thannheiser), Durkalic, Poggenpohl (79. Niewalda), Holtmann, C. Lachowicz (66. Nemitz), Prinz, Foroghi (86. Husarek)

Tore: 1:0 Durkalic (4.), 2:0 Saado (6.), 3:0 Poggenpohl (57.)

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