Der Werner SC verliert doch noch einen Spieler

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Mit Ende der Abmeldefrist am 1. Juli hat der Werner SC doch noch einen Abgang zu vermelden. Der 24-Jährige war erst Anfang 2019 nach Werne gekommen.

Werne

, 05.07.2020, 15:40 Uhr / Lesedauer: 2 min

Beim Werner SC sollte es eigentlich mit Ausnahme von Hasan Bastürk keine Abgänge in dieser Saison geben. Der Kader sollte punktuell verstärkt und sonst in seiner eingespielten Form zusammenbleiben. Doch kurz vor Ende der Abmeldefrist flatterte doch noch eine Abmeldung bei den Verantwortlichen des Fußball-Landesligisten herein.

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Marvin Husarek wird den Verein nach 1,5 Jahren verlassen. Der 24-Jährige kam von der Zweitvertretung der SpVgg Hamm in den Lindert. Nun wechselt er in die Kreisliga A und spielt künftig für SVF Herringen. Der Grund liegt dabei nicht in erster Linie auf dem Fußballplatz.

Im Winter 2019 hatte der Werner SC unter anderem Marvin Husarek (vorne rechts) als Neuzugang vorgestellt.

Im Winter 2019 hatte der Werner SC unter anderem Marvin Husarek (vorne rechts) als Neuzugang vorgestellt. © Werner SC

„Ich werde mich beruflich weiterbilden. Dann wird es für mich zeitlich schwierig und mir ist der zusätzliche Aufwand zu groß, deswegen werde ich nach Herringen wechseln“, erklärt Marvin Husarek. Der Platz in Herringen sei nun ein ganzes Stück näher für den 24-Jährigen.

Zudem lief es auch sportlich nicht immer einfach für Husarek. In fünf Spielen sammelte er nur 97 Einsatzminuten. Zumeist bleib ihm nur ein Bankplatz. „Marvin hatte meist das Pech, dass wir auf seiner Position einfach wirklich sehr gut besetzt sind. Aber man konnte ihn immer reinwerfen, er war auf jeden Fall eine Option“ so Lars Müller, Trainer des Werner SC.

Der Trainer kann die Entscheidung seines Schützlings durchaus nachvollziehen. „In der Landesliga ist der Aufwand schon groß“, so Müller. „Wenn er in der Kreisliga spielt, wird das für ihn bestimmt insgesamt entspannter.“

Besonders werde Marvin Husarek dem Werner SC aber charakterlich fehlen. „Er ist einfach menschlich ein super Typ, der der Mannschaft sicherlich gut getan hat. Wir wünschen ihm aber bei seiner neuen Station natürlich alles Gute und hoffen, dass er da viele Einsatzzeiten bekommt“, so Müller.

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Das kann Husarek nur zurückgeben. „Ich wäre wohl nicht gegangen, wenn es die berufliche Veränderung nicht gegeben hätte“, so der 24-Jährige. „Das ist da wirklich eine super geile Truppe, bei der ich mich immer wohlgefühlt habe und eine tolle Zeit hatte.“

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