Deutliche Niederlage: Die Ü40 des SV Herbern verliert das Kreispokalfinale

Kreispokalfinale

Deutlich unterlag die Ü40 des SV Herbern am Montagabend GW Gelmer im Kreispokalfinale. Dabei hatte es zu Beginn des Spiels noch gar nicht so schlecht für die Herberner ausgesehen.

Herbern

, 22.10.2019, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Deutliche Niederlage: Die Ü40 des SV Herbern verliert das Kreispokalfinale

Die Ü40 des SV Herbern erreichte Platz zwei im Kreispokal. © SV Herbern

Es war ein großes Spiel für die Ü40 des SV Herbern: Gegen GW Gelmer spielten sie am Montagabend im Finale des Kreispokals in Gievenbeck. Schon in der Gruppenphase hatten die beiden Mannschaften gegeneinander gespielt, die Herberner hatten mit 1:3 verloren. Jetzt im Pokalfinale fiel die Niederlage noch deutlicher aus: Mit 1:5 musste sich der SVH geschlagen geben. „Die Niederlage war definitiv verdient“, befand SVH-Spieler Jürgen Große-Budde. „Aber sie ist schon sehr hoch ausgefallen.“

Dabei hatte das Spiel gar nicht so einseitig begonnen. In den ersten zwanzig Minuten war es ein Abtasten - beide Mannschaften wollten keinen Fehler machen. Klare Torchancen gab es bis zu diesem Zeitpunkt auf beiden Seiten keine zu verzeichnen. Der Herberner Torwart konnte sich bei zwei Weitschüssen auszeichnen und hielt sein Team im Spiel.

Das 0:1 fiel nach einer zweifelhaften Schiedsrichterentscheidung

Doch in der 24. Minute war auch der Torwart machtlos und GW Gelmer ging nach einer für die Herberner zweifelhaften Schiedsrichterentscheidung in Führung. Der Torwart der Herberner wurde behindert, ließ den Ball aus den Händen gleiten und der Gästestürmer schob den Ball zum 1:0 ein. Dieses 1:0 spielte den Gästen in die Karten.

Herberns Angriffe wurden durch die solide Abwehrleistung des Gegners schnell unterbunden und Tempogegenstöße führten zu gefährlichen Kontern. „Das ist auf Kleinfeld dann immer schwierig, da hat Gelmer das schon gut gemacht“, sagt Jürgen Große-Budde.

Es blieb jedoch bis zur Halbzeit beim 1:0. In der Halbzeitpause versuchte das Trainerteam um Hartmut Kortmann und Dominik Reher, die Mannschaft noch einmal wach zu rütteln und zu motivieren. Doch kurz nach der Halbzeit war das Spiel gelaufen. Durch individuelle Fehler gelang Gelmer bei zwei Kontern das 2:0 und 3:0. Für die Herberner Spieler war das Spiel damit gelaufen, so Große-Budde: „Wir wussten, dass da nichts mehr zu holen war.“

Ehrentreffer für den SV Herbern mit dem Abpfiff

Gelmer erhöhte im Laufe des Spieles noch auf 4:0 und 5:0. Mit dem Abpfiff erzielte Björn Christ noch den Ehrentreffer für die Herberner Mannschaft. Die Enttäuschung nach dem Spiel war groß. Die Leistung hätte an diesem Abend für keinen Sieg gereicht, Gelmer war eindeutig die bessere Mannschaft und hatte die bessere Spielanlage.

Der Frust bei den Herberner Spielern legte sich nach der Siegerehrung allmählich. Für die beiden zweiten Plätze (Ü32 und Ü40) erhielt die Mannschaft zwei Gutscheine der Krombacher Brauerei über insgesamt 160 Liter Bier. Da steht der nächsten Feier nichts entgegen.

SV Herbern: Ochs, Bergmann, Brinkmann, Große-Budde, Schürmann-Schlieker, Thorwesten, Krampe, Schürkmann, Zdahl, Hesselmann, Pickenhahn, Christ

Tore: 0:1 (24.), 0:2 (39.), 0:3 (40.), 0:4 (50.), 0:5 (65.), 1:5 Christ (69.)

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