Die Damen des TV Werne sind voll auf Kurs

Volleyball: Oberliga

Mit dem Saisonziel im Rücken, am Ende auf Rang fünf zu landen, sind die Volleyball-Oberligadamen derzeit voll auf Kurs. Derzeit belegen sie Rang vier in der Tabelle und haben nur drei Punkte Abstand auf den Tabellenführer Borken-Hoxfeld II. Kein Wunder, dass Trainer Bronek Bakiewicz die bisherige Saison als „absolut gut“ beschreibt.

WERNE

, 22.12.2016, 16:06 Uhr / Lesedauer: 2 min
Vor allem im Block, sieht Wernes Trainer Bronek Bakiewicz bei seinen Spielerinnen noch Verbesserungspotenzial. Mit der bisherigen Saison ist er aber sehr zufrieden.

Vor allem im Block, sieht Wernes Trainer Bronek Bakiewicz bei seinen Spielerinnen noch Verbesserungspotenzial. Mit der bisherigen Saison ist er aber sehr zufrieden.

Saisonverlauf: Nimmt man jedoch nach elf Spielen den gesamten Saisonverlauf, „dann ist er schon ein bisschen komisch“, sagt Bakiewicz. Denn, obwohl seine Mannschaft auf Tuchfühlung zur Spitze liegt, habe sie dennoch viele Punkte abgegeben. „Das ist aber Jammern auf hohem Niveau“, sagt der Trainer. Wichtig sei, dass seine Wernerinnen mit dem Abstieg in diesem Jahr nichts zu tun haben. Auf das Schlusslicht Senden II haben sie derzeit 18 Punkte Vorsprung. Stolz ist er auch, dass die Mannschaft die Verletzung von Chrissi Weckendorf, der einzigen Spielerin mit Zweitligaerfahrung, sehr gut aufgefangen habe. „Wir zeigen insgesamt eine stabile Leistung, mit wenig Höhen und Tiefen“, sagt Bakiewicz.

Gewinner und Verlierer: Einen wirklichen Verlierer gäbe es im Team nicht, sagt der Trainer. Weckendorf würde man, trotz ihrer langen Verletzung, mit diesem Titel Unrecht tun, sagt er. „Sie ist zwar verletzt, aber ist bei jedem Spiel da und unterstützt die Mannschaft von der Bank aus“, sagt er, „man kann sich immer auf sie verlassen.“ Als Gewinner sieht Bakiewicz nach der guten Hinrunde die gesamte Mannschaft. Vor allem, „weil viele Spielerinnen noch nie in der Oberliga gespielt haben“, sagt er. Innerhalb der Mannschaft hat vor allem die 16-jährige Mira Struwe eine starke Entwicklung hingelegt. „Damit bin ich sehr zufrieden“, sagt er, auch wenn er mit diesen Leistungen von ihr gerechnet hat.

Ausblick: Erst einmal pausieren die Wernerinnen über die Feiertage, das nächste Spiel steht am 14. Januar 2017 an. Seine Spielerinnen sollen etwas den Kopf freibekommen, „auch der Trainer kann ein bisschen Ruhe vertragen“, sagt er. Bis zum Trainingsstart in der zweiten Januarwoche haben die meisten Volleyballerinen trotzdem genug zu tun, da sich viel im Verein engagieren. Ein Höhepunkt der kommenden Spiele wird für ihn das Duell in Herten am 4. Februar. „Da freuen wir uns richtig drauf“, sagt er. Die Stimmung in Herten ist berühmt und berüchtigt: „Das ist fast so, als würde man mitten in einem Fußballstadion stehen“, sagt er. Am Saisonziel Platz fünf will er nichts ändern.

Spielerische Verbesserungen: Da hat Bakiewicz vor allem eine Sache im Blick: „Wir sind nicht immer stabil im Block“, sagt der Trainer. Vor allem das wolle er mit seiner Mannschaft in den nächsten Einheiten trainieren. Denn „wir haben da Probleme mit dem Tempo und müssen etwas cleverer werden“, sagt er.

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