Die Durststrecke ist vorbei: Herberns Whitson (31) trifft endlich wieder

mlzFußball-Landesliga

Es waren 548 Minuten ohne Tor für den Herberner Stürmer Whitson. Die sind seit Sonntag nun endlich vorbei. Eine Erleichterung für den ehrgeizigen Brasilianer.

Herbern

, 03.12.2019, 13:34 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Erleichterung war dem Herberner Angreifer Whitson nach Schlusspfiff anzusehen. Und das lag nicht nur am 3:2-Sieg des Fußball-Landesligisten gegen den SV Dorsten-Hardt. Das wichtige Ereignis für den 31-Jährigen ereignete sich bereits in der achten Minute: Whitson hatte endlich wieder das Tor getroffen.

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Nach einer Flanke von seinem Offensivkollegen Marcel Scholtysik netzte er den Ball zum umjubelten 1:0-Zwischenstand. Was im ersten Moment nicht besonders klingt, war für den 31-Jährigen eine große Erleichterung.

Die Durststrecke ist vorbei: Herberns Whitson (31) trifft endlich wieder

Philipp Dubicki und Marcel Scholtysik freuten sich mit Whitson über seinen erlösenden Treffer. © Johanna Wiening

548 Minuten und sieben Wochen waren seit dem letzten Treffer des Herberner Top-Torjägers vergangen. Zuletzt hatte er am 13. Oktober in der Partie gegen den TuS Altenberge für den 2:1-Siegtreffer gesorgt. Kontinuierliche Chancen hatte er sich seitdem zwar erarbeitet - den Ball im Tor unterbringen konnte er aber nicht.

Torflaute sorgt bei Whitson für Frustration

Bei Whitson sorgte das für Frustration. Dabei gab es in den vergangenen Wochen eigentlich wenige Gründe, um sich zu beklagen. Der 31-Jährige konnte meist zufrieden sein mit der Leistung seiner Mannschaft, die kontinuierlich gute Spiele zeigte und fast in jeder Partie punktete. In der Tabelle ist der SV Herbern an den Spitzenmannschaften dran.

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Und auch der Brasilianer persönlich zeigte in den vergangenen Wochen, was er kann. So richtig wollte sich die Zufriedenheit bei dem 31-Jährigen ohne Tore aber dennoch nicht einstellen. „Ich bin sauer auf mich selbst. Für mich ist es sehr wichtig, Tore zu schießen“, sagte er.

„Whitson würde am Liebsten in jedem Spiel und jedem Training treffen“

Herberns Trainer Holger Möllers war sich ebenfalls bewusst über die Probleme seines Angreifers: „Whitson würde am Liebsten in jedem Spiel und jedem Training das Tor treffen. Man merkt, dass er das braucht.“

Für Möllers selbst sind die Treffer aber kein Maßstab für ein gutes Spiel. „Er kann auch gute Leistungen zeigen, ohne ein Tor zu schießen. Außerdem wissen die Gegner mittlerweile, dass er gut ist, und stellen ihn meistens mit zwei Spielern zu. Da wird es dann natürlich auch schwierig.“

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Dass er über den erlösenden Treffer gegen das Tabellenschlusslicht SV Dorsten-Hardt glücklich war, daraus machte Whitson keinen Hehl: „Es ist schön, endlich mal wieder getroffen zu haben. Jetzt bin ich auch zufrieden mit mir selbst.“

Für Whitson ist das Tor am Sonntag insgesamt das siebte in dieser Saison. Damit ist er für die Herberner, trotz seiner Torflaute der vergangenen Wochen, der Top-Torschütze. Und Treffer Nummer sieben war möglicherweise nur der Dosenöffner für weitere Tore in den kommenden Wochen.

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