Die Kunstrasen-Debatte: Auch der SV Stockum träumt

STOCKUM In die Debatte über einen Sportplatz-Neubau in Werne greift nun auch der SV Stockum ein. Der Klub prüft gerade Möglichkeiten, wie ein Kunstrasen im östlichen Ortsteil zu realisieren wäre. Es ist vorerst ein Gedankenspiel.

von Von Felix Guth

, 09.03.2009, 20:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Kunstrasen-Debatte: Auch der SV Stockum träumt

Rolf Bock vom SV Stockum hat jetzt laut nachgedacht. Ein Kunstrasen im Ortsteil - realistische Vision oder Träumerei?

"Es ist ein großer Nachteil für den gesamten Verein, wenn wir den Ascheplatz behalten würden", sagt Rolf Bock, Sportlicher Leiter beim A-Kreisligisten. Schon jetzt sei die Fluktuation wegen den Außenlage recht hoch. "Wenn dann auch noch Trainingsbedingungen dazu kommen, die nicht mehr zeitgemäß sind, wird es schwierig", so Bock.

Von einem Neubau in der Innenstadt hätte der SVS kaum etwas. Deshalb wäre ein eigener Kunstrasen der Idealzustand. Am Dienstagabend trifft sich der Vorstand der Fußballabteilung mit der Spitze des Gesamtvereins zu Gesprächen. "Schließlich sollen alle profitieren", sagt Bock.

Sanierung würde ohnehin schon 53.000 Euro kosten Zumindest liegen für die Anlage in Stockum erste Zahlen vor. Der städtische "Arbeitskreis der Außensport treibenden Vereine" stellte fest, dass für die Sanierung 53.000 Euro notwendig wären. Bocks Idee: Statt den ohnehin maroden Platz am Werthweg zu reparieren, könnte das Geld als Anzahlung für einen Kunstrasen verwendet werden. "Wir könnten das mit Sicherheit nicht alleine stemmen." Unter 400.000 Euro sei ein Neubau nicht zu machen. Dazu müssten die Vereine auch die Kosten für die Instandhaltung kalkulieren.

Die Stockumer Gedankenspiele könnten bald konkreter werden. Am Donnerstag tagt der Schul- und Sportausschuss zum nächsten Mal. "Wir werden unsere Ideen vortragen", sagt Rolf Bock

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