Die LippeBaskets suchen Verstärkung auf Position Eins und Fünf

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Die Ballspielhalle in Werne ist in den Sommerferien für drei Wochen geschlossen. Das verhindert auch das Training der LippeBaskets. Die nutzen die Zeit nun aber mit der Suche nach Neuzugängen.

Werne

, 28.06.2020, 13:34 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die LippeBaskets schauen sich nach Verstärkung auf den Positionen 1 und 5 um.

Mit Beginn der Sommerferien schließen auch die Sporthallen wieder. Auch wenn der Beginn der kommenden Saison noch nicht festgelegt ist, sucht Christoph Henke bereits aktiv nach Spielern für sein Team.

Mit einigen Spielern steht er im engen Kontakt, manche haben die Ballspielhalle schon besucht, aber feste Zusagen gibt es noch nicht. Ein offenes Try-Out, bei dem Spieler einfach mal das Training der LippeBaskets ausprobieren, war im Gegensatz zu den letzten Jahren aufgrund der besonderen Umstände nicht möglich.

Seit mehreren Jahren führt Wernes Coach eine Liste mit potentiellen Neuzugängen, die er in der Corona-Zeit weiter ergänzt hat. Zudem wird das Netzwerk der Werner Spieler selbst genutzt. „Auch die Oberliga haben wir dank Jan König auf dem Schirm“, meinte Henke.

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„Mit Leif und Rossi (Nils Rospek, Anm. d. Red.) fehlen zwei wichtige Spieler“, kommentierte der Coach. Auch auf der Point Guard Position gäbe es, seit Jordan Rose das Team verlassen hat, eine Vakanz. Zwar hätten unter anderem Janne Bromisch und Simon Bennett die Lücke dort gut gefüllt, Henke findet eine dortige Verstärkung aber trotzdem sinnvoll.

Auch unter dem Korb fehlt dem Team noch ein großer Mann. „Diese zwei Positionen zu besetzen wäre perfekt, um aus einem guten einen sehr guten Kader zu machen“, ist sich Trainer Henke sicher.

„Wir sind happy über den Kern der Mannschaft“

Viel wichtiger sei aber die feste Struktur im Team. „Wir sind happy über einen Kern in der Mannschaft, der seit vier Jahren besteht.“ Der Altersschnitt des Teams liegt bei 24, etwa die Hälfte der Spieler gehört zur Millenniums-Fraktion. Dem Coach ist dabei besonders eine gute Mischung wichtig.

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Seine Veteranen, wie Bennett und König, fungieren als Mentoren für die jüngeren Spieler, mit denen Trainer Henke sehr gerne zusammenarbeitet: „Junge Spieler würden sehr gut zu uns passen, aber wir legen uns da nicht fest, sondern der Spieler an sich muss passen.“

Drei Viertel der Spieler hat der Verein selbst ausgebildet. Externe Spieler sind in dem Konzept aber trotzdem extrem wichtig, um neue Impulse zu setzen und den Wettkampf im Training zu fördern.

Für die nächsten drei Wochen stehen für die aktuellen Kaderspieler keine besonderen Ereignisse an. „Einen festen Plan gibt es nicht, aber jeder einzelne weiß, was er zu tun hat“, erklärte Henke. Der Druck soll dabei jetzt noch nicht zu hoch sein, damit sein Team motiviert in die Saison starten kann.

Richtig in die Vorbereitung starten wird das Team Ende Juli. Im besten Fall könnten die LippeBaskets dann gegen Ende September im Liga-Betrieb teilnehmen. Dies hängt aber weiter von der Entwicklung der Pandemie ab.

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