Die LippeBaskets verlängern mit den „Millenium Boys“

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Bei den LippeBaskets ist die Kaderplanung weiterhin in vollem Gange. Nach der Verlängerung von zwei Routiniers bleiben wohl auch fünf Youngster der Mannschaft erhalten.

Werne

, 20.04.2020, 13:52 Uhr / Lesedauer: 2 min

Built not bought (dt.: gebildet, nicht gekauft) ist das Motto der LippeBaskets. Die Werner Basketballer setzen in erster Linie auf die eigene Jugend, die Spieler aus Werne, und wollen diese mit Hilfe von erfahrenen Akteuren ausbilden. Das wurde nun auch in ihrer Transferpolitik wieder deutlich.

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Nach der Verlängerung der beiden Routiniers Christian Dreißig und Simon Bennett haben nun auch vier weitere Spieler ihre Zusage gegeben. Mit Niko Tilkiaridis, Louis Barkowski, Janne Bromisch und Lukas Wiedey bleiben vier Youngsters der Mannschaft erhalten.

Beim Fünften im Bunde, Nils Brinkmann, steht aktuell noch ein Fragezeichen hinter dem Verbleib. Nach seinem Abitur will er sich für ein Studium bewerben - wohin es geht, ist noch unklar. „Aber wenn er hier in der Gegend bleibt, also Münster oder Dortmund zum Beispiel, hat er schon signalisiert, dass er bleiben will“, erzählt Trainer Christoph Henke.

„Jungs, die bei uns als Leistungsträger heranwachsen sollen“

Für den Trainer ist der Verbleib der Youngsters ein besonders positives Zeichen: „Das sind natürlich alles super Jungs, die bei uns als Leistungsträger heranwachsen sollen. Wenn alles gut läuft, werden sie irgendwann die sein, die jungen Spielern zum Sprung in die Mannschaft verhelfen.“

Etwas ungewohnt waren für den Coach aber die Gespräche über die kommende Saison dennoch. „Wir haben uns normalerweise dann immer in der Halle getroffen und das persönlich gemacht“, so Henke. „Jetzt ging das aber nur telefonisch. Ungewohnt, aber auch in Ordnung.“

Über seine fünf Youngsters und deren Entwicklung verliert Christoph Henke nur lobende Worte. „Lukas Wiedey zum Beispiel ist unheimlich gereift in der vergangenen Saison und hat sich auch zum Starter entwickelt. Das ist super“, schwärmt der Trainer.

Lukas Wiedey hat sich zum Starter entwickelt.

Lukas Wiedey hat sich zum Starter entwickelt. © Isabell Michalski

Ein besonderes Lob bekam auch Janne Bromisch, der erst im vergangenen Sommer zu den LippeBaskets gekommen war: „Janne war am Anfang noch unsicher, hat dann aber eine unglaubliche Entwicklung in seiner Premierensaison gezeigt.“

Janne Bromisch begeisterte bereits in seiner ersten Saison bei den LippeBaskets.

Janne Bromisch begeisterte bereits in seiner ersten Saison bei den LippeBaskets. © Michalski

Nils Brinkmann kommt Schritt für Schritt immer mehr in der Regionalliga-Mannschaft der LippeBaskets an. „Er hat sich in dieser Saison deutlich mehr Spielanteile gesichert“, so Henke.

Nils Brinkmann sicherte sich mehr Spielanteile.

Nils Brinkmann sicherte sich mehr Spielanteile. © Isabell Michalski

Bei Niko Tilkiaridis stellt der Trainer besonders eine Fähigkeit in den Vordergrund. „Niko kommt natürlich stark über die Dreier. Damit hat er in einigen Spielen den Unterschied für uns gemacht“, so Henke.

Niko Tilkiaridis überzeugte mit seinen Dreiern.

Niko Tilkiaridis überzeugte mit seinen Dreiern. © Isabell Michalski

Louis Barkowski hatte von den Youngsters wohl die schwierigste Saison - konnte aber dennoch überzeugen. „Er hat sich immer über die zweite Mannschaft dann nochmal Vertrauen geholt und dann in einigen Spielen ganz stark gespielt, wie zum Beispiel gegen Barop, als wir so einen kleinen Kader hatten“, erinnert sich Henke.

Louis Barkowski holte sich Selbstvertrauen in der zweiten Mannschaft, glänzte aber auch in der 2. Regionalliga.

Louis Barkowski holte sich Selbstvertrauen in der zweiten Mannschaft, glänzte aber auch in der 2. Regionalliga. © Michalski

Aber auch über die Youngsters hinaus haben die LippeBaskets die Kaderplanung voran getrieben. Mit einem zufriedenstellenden Zwischenstand, wie Christoph Henke berichtet: „Wir gehen davon aus, dass wir einen Großteil des Kaders zusammenhalten können. Das ist für uns natürlich eine tolle Sache.“

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