Die nächste Absage: Wann startet Eintracht Werne endlich aus der Winterpause in die Saison?

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Die Hoffnung war groß, dass Fußball-A-Ligist Eintracht Werne am Sonntag endlich aus der Winterpause starten konnte. Die Wetterverhältnisse beendeten die Hoffnungen der Werner aber bereits am Freitagabend.

Werne

, 14.02.2020, 20:50 Uhr / Lesedauer: 2 min

Spielen wir oder spielen wir nicht? Diese Frage beschäftigt den Fußball-A-Ligisten Eintracht Werne schon seit Wochen. Eigentlich sollten die Evenkämper bereits am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen den VfL Mark aus der Winterpause in den Pflichtspielbetrieb starten. Das Wetter machte ihnen einen Strich durch die Rechnung und die Partie fiel aus.

An diesem Wochenende wollten die Werner den nächsten Anlauf im Spiel beim SVF Herringen starten, aber am Freitagabend kam die Nachricht, dass die Partie ebenfalls abgesetzt wurde. „Wir haben schon im Vorfeld die eine oder andere Information aus Herringen erhalten, dass die Partie vielleicht nicht stattfinden kann, weil der Naturrasen zu nass ist", erklärte Eintrachts Trainer Mario Martinovic. Nun ist Gewissheit da. Die Partie fällt aus.

Jede Woche neue Ungewissheit bei Eintracht Werne

Für ihn und sein Team ist das natürlich ärgerlich. „Wir haben mit der Vorbereitung extra früher angefangen als andere Vereine. Diese Ungewissheit von Woche zu Woche nervt, aber für das Wetter kann natürlich niemand etwas“, so der Coach. Dass die Partie in Herringen nun abgesagt werden muss, zeigt Martinovic, dass die Eintracht mit ihren Problemen nicht allein darsteht. „Andere Vereine, die ebenfalls nicht über einen Kunstrasen verfügen, haben mit ähnlichen Problemen zu kämpfen wie wir. Es ist einfach keine schöne Situation. Wie soll man sich da vernünftig in der Winterpause vorbereiten, wenn keine Möglichkeit besteht zu spielen?“ Am vergangenen Donnerstag gab es ein Treffen mit der Stadt bezüglich der Situation in Sportzentrum Dahl.

„Da wurde nur über die Situation an der Platzanlage gesprochen. Der Ascheplatz wurde am Mittwoch glatt gewalzt. Wir haben mit den Verantwortlichen gesprochen, um für Transparenz zu sorgen“, sagte Norbert Hölscher von der Stadt Werne.

Die Eintracht kann also nur weiter darauf warten, ihre Aufholjagd auf Tabellenführer Heessen zu starten. Die Werner haben zwölf Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter, aber dafür noch zwei Spiele mehr zu bestreiten als der Tabellenführer.

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