Die Spieler des SV Herbern in der Einzelkritik

Fußball: Landesliga

HERBERN. Der Fußball-Landesligist SV Herbern hat zum Saisonauftakt mit 4:1 (1:0) gegen Eintracht Coesfeld gewonnen und thront damit gemeinsam mit dem SC Münster 08 und dem TuS Altenberge an der Spitze. Wir haben beim Erfolg der Herberner die einzelnen Spieler genauer unter die Lupe genommen und zeigen sowohl positive als auch negative Dinge während der 90 Minuten auf.

HERBERN

, 15.08.2017, 12:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
Als (v.l.) Dominick Lünemann, Michael Schulte und Fabian Vogt und Co. am Sonntag einliefen, haben sie sicher nicht daran gedacht, nach Spieltag eins der Fußball-Landesliga an der Spitze der Tabelle zu stehen.

Als (v.l.) Dominick Lünemann, Michael Schulte und Fabian Vogt und Co. am Sonntag einliefen, haben sie sicher nicht daran gedacht, nach Spieltag eins der Fußball-Landesliga an der Spitze der Tabelle zu stehen.

Jorma Hoppe (Torwart): Ein sicherer Rückhalt, die Abschläge kamen fast alle zum Mitspieler. Hoppe wurde allerdings kaum geprüft. Ein Schuss (17. Minute) war kein Problem für ihn. Beim Gegentor, einem Schuss aus kurzer Distanz, war er machtlos.

Ahmed Schett (Rechtsverteidiger): Ließ auf der rechten Seite kaum Flanken zu und war immer einen Schritt schneller als sein Gegner. Im Offensivspiel war Schett wenig eingebunden, was allerdings auch taktisch bedingt war.

Philipp Dubicki (Innenverteidiger): Der Kapitän lieferte ein souveränes Spiel ab. Auffällig war er vor allem bei Kopfballduellen, die er fast alle gewann, sowie bei seinen Tacklings. Er grätschte Dusan Temelkov kurz vor der Halbzeitpause und Marius Borgert kurz vor Spielende das Leder souverän ab. In der 85. Minute erzielt er aus kurzer Distanz das 4:1 nach einer Ecke.

Michael Schulte (Innenverteidiger): Zeigte gegen Coesfeld seine ganze Routine, so beispielsweise in einer Szene in der 21. Minute, als er Dusan Temelkov gekonnt mit einer Körpertäuschung ins Leere laufen ließ und den Ball weiter spielte. Allerdings lieferte sich Schulte in der 17. Minute auch einen groben Fehlpass in der eigenen Hälfte, den anschließenden Schuss hielt Jorma Hoppe jedoch.

Dennis Hölscher (Linksverteidiger): Agierte offensiver als Ahmed Schett auf der Gegenseite und spielte des Öfteren lange Bälle in Richtung des schnellen Thomas Eroglu oder des Brasilianers Whitson. Seine Ecke in der 85. Minute führte zum 4:1 durch Philipp Dubicki.

Dominick Lünemann (Rechtes Mittelfeld): Hätte in der 34. Minute fast den Treffer zum 2:0 vorbereitet, doch das Kopfballtor von Julian Trapp nach Lünemanns Flanke wurde wegen einer Abseitsposition Trapps nicht gegeben.

Oscar Cabrera (Zentrales Mittelfeld): Der Linksfuß war der Antreiber im Spiel des SV Herbern. Aus dem Privatduell mit Coesfelds Kapitän Andre Dumpe ging er letztlich als Sieger hervor. Während Cabrera nach einem Foul in der 45. Minute Gelb sah und sich danach zurückhielt, musste Dumpe in der 85. mit Gelb-Rot nach Foul am Spanier vom Platz.

Fabian Vogt (Zentrales Mittelfeld): Hatte Pech mit einem Volleyschuss in der siebten Minute, der Ball flog aus 30 Metern knapp am Kasten vorbei. War sonst weniger auffällig und agierte etwas im Schatten von Cabrera.

Thomas Eroglu (Linkes Mittelfeld): Stellte mit seiner Schnelligkeit die Coesfelder Defensive immer wieder vor Probleme. Wurde allerdings erst so richtig auffällig, als er nach den Einwechslungen von Mors und Tim Bröer auf die rechte Außenbahn wechselte. Eroglu traf anschließend zur 2:1-Führung und bereitete das 3:1 durch Mors stark vor, als er seinen Gegenspieler Alexander Lanfer nahe der Grundlinie tunnelte.

Whitson (Sturm): War im ersten Durchgang nicht so auffällig, dafür lief es nach dem Seitenwechsel besser. Er scheiterte drei Mal (47./49./52.) am Coesfelder Keeper Julian Medding oder schoss knapp über das Tor.

Julian Trapp (Sturm): Er traf in der 26. Minute zum 1:0, setzte sich zuvor gegen Verteidiger Maximilian Sueck durch. Kurz zuvor scheiterte er per Kopfball noch an der Latte. Trapp bereitete zudem das 2:1 durch Eroglu vor.

Simon Mors (Sturm): In der 66. Minute eingewechselt, traf er in der 76. zum 3:1 für den SVH.

Tim Bröer (Linkes Mittelfeld): Kam in der 69. Minute für Whitson, hatte jedoch keine auffällige Situation.

Marcel Scholtysik (Rechtes Mittelfeld): Wurde für Eroglu in der 88. Minute eingewechselt und dribbelte Alexander Lanfer noch zwei Mal gut aus.

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