Die U13-Volleyballerinnen des TV Werne müssen auf ihren großen Triumph verzichten

TV Werne

Eigentlich hat die U13 des TV Werne in diesem Jahr ihren größten Erfolg erreicht - sie haben es bis zur Westdeutschen Meisterschaft geschafft. Aufgrund der Corona-Pandemie müssen sie darauf jetzt verzichten.

von Juri Kollhoff

Werne

, 08.06.2020, 11:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Volleyball-Mädchen des TV Werne sind für ihre besonderen Leistungen nur teilweise belohnt worden.

Die Volleyball-Mädchen des TV Werne sind für ihre besonderen Leistungen nur teilweise belohnt worden. © TV Werne

Die U13-Volleyballmädchen des TV Werne haben in dieser Saison etwas geschafft, das der Klub in den letzten zehn Jahren nicht erreicht hat. Sie haben sich nach einer hervorragenden Saison für die Westdeutschen Meisterschaften qualifiziert und gehören damit zu den besten zwölf Teams ihrer Altersklasse in Nordrhein-Westfalen. Das Turnier hätte Anfang Mai in Münster stattfinden sollen. Dazu kam es jedoch aufgrund der Corona-Pandemie nicht mehr.

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Für das fünfköpfige Team, das von Annika Patzdorf und Bernd Purzner betreut wurde, äußerst bitter. „Wir hatten ein sehr gutes Team am Start. Ein Platz im Viertelfinale wäre nicht unwahrscheinlich gewesen“, sagt Annika Patzdorf. Die Werner Mädels waren im Saisonverlauf zuvor Dritter in der Oberliga und lösten dann über zweite Plätze in der Quali A und Quali B das Ticket für die Westdeutschen Meisterschaften. Niederlagen setzte es bloß gegen den TV Hörde und RC Sorpesee, zwei absolute Top Teams aus NRW.

„Dieses Jahr hat es nach einer tollen Leistung gereicht“

„Unsere Mannschaft hat sich von Runde zu Runde gesteigert. Letztes Jahr in der U12 sind wir noch ganz knapp gescheitert. Dieses Jahr hat es nach einer tollen Leistung gereicht“, erklärt Bernd Purzner. Umso ärgerlicher also, dass die Mannschaft diese Leistung nicht mehr auf einem Turnier auskosten kann.

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Trotzdem ist es ein Achtungserfolg des Werner Klubs, der schon einige Jahre auf eine Teilnahme an den Westdeutschen wartet. Vor circa fünf Jahren war die U14 als Ausrichter dabei, aber die letzte Teilnahme mit Qualifikation aus eigener Kraft liegt rund zehn Jahre zurück.

„Im nächsten Jahr geht unser Team in der U14 an den Start. Dann müssen die Mädels mit einem größeren Feld und einer Spielerin mehr klarkommen“, so Patzdorf. Die Werner Spielerinnen sind jetzt schon motiviert und trainieren aktuell wieder auf dem Beachplatz. „Diesen Riesenerfolg zu wiederholen wird schwer, weil unser Kader relativ klein ist, aber die Mannschaft hat immer noch eine tolle Perspektive und ist auf einem guten Weg“, sagt Bernd Purzner.

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