Die Volleyballer des Werner SC ziehen sich aus der Landesliga zurück

Volleyball

Es ist ein Paukenschlag in der Volleyball-Abteilung des Werner SC: Die erste Mannschaft wird in der kommenden Saison nicht mehr in der Landesliga spielen. Sportlich hätten sie die Klasse problemlos gehalten.

von Juri Kollhoff

Werne

, 22.06.2020, 10:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Volleyballer des Werner SC hatten in der vergangenen Spielzeit so einigen Grund zum Jubeln - dennoch spielen sie bald eine Klasse tiefer.

Die Volleyballer des Werner SC hatten in der vergangenen Spielzeit so einigen Grund zum Jubeln - dennoch spielen sie bald eine Klasse tiefer. © Werner SC

Die erste Volleyballmannschaft des Werner SC wird in der kommenden Saison nicht mehr in der Landesliga an den Start gehen, obwohl das Team von Bronek Bakiewicz sportlich gesehen die Klasse problemlos gehalten hat. Die Werner hatten die vergangene Saison im Mittelfeld beendet.

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Doch obwohl es in der Liga gut lief, will die Mannschaft in der kommenden Spielzeit in der Bezirksliga an den Start gehen. Grund dafür ist, dass der ohnehin schon sehr kleine Kader auseinanderzufallen droht. Zwei Abgänge stehen schon fest und einige weitere Spieler konnten ihren Verbleib noch nicht zusichern.

Tristan Mai wechselt zurück zu seinem alten Verein nach Bockum-Hövel und Marcel Berges hängt seine Volleyballschuhe an den Nagel. Darüber hinaus ist noch unklar, ob Stephan Hoppe, Bernhard Kruse und Robert Zurwieden bleiben können, da alle drei vor berufsbedingten Veränderungen stehen.

„Viel zu viele Fragezeichen“ bei den Volleyballern

„Das sind viel zu viele Fragezeichen, um das Team noch einmal in der Landesliga melden zu können. Wir müssen jetzt abwarten, was sich bei den Jungs ergibt“, erklärt Trainer Bronek Bakiewicz. „Wir machen das Beste daraus und trainieren trotzdem munter weiter. Das ist auch wichtig für die Jungs, die wir aus der Reserve ans Niveau der ersten Mannschaft heranführen wollen.“

Für die Bezirksligen hat der WVV noch keine Staffeleinteilungen bekanntgegeben, aber generell kann sich der WSC auf kürzere Fahrten freuen. Auch wenn der WSC mit seinem ersten Team eine Liga abrutscht, sieht Bakiewicz eine gute Perspektive im Verein.

„Auch wenn es momentan nicht so gut aussieht, haben wir keine schlechte Perspektive für die Zukunft“, erklärt Bakiewicz. „Wir können wieder drei Mannschaften im Erwachsenenbereich melden, da aus dem Jugendbereich einige vielversprechende Talente nachrücken.“

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