Die Vorbereitung beim SV Herbern lief optimal, beim Werner SC mal wieder kompliziert

Fußball

Für die Fußball-Landesligisten SV Herbern und Werner SC verlief die Vorbereitung bisher absolut gegensätzlich. Trotzdem haben beide Trainer ein gutes Gefühl für den nahenden Saisonstart.

Werne, Herbern

, 06.02.2019, 14:14 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Vorbereitung beim SV Herbern lief optimal, beim Werner SC mal wieder kompliziert

WSC-Trainer Lars Müller ist genervt von den Testspiel-Ausfällen. © Helga Felgenträger

Trainingseinheiten auf dem Platz, genügend Vorbereitungsspiele und ein zufriedener Trainer auf der einen Seite - Hallentraining, bisher drei ausgefallene Testspiele und ein genervter Coach auf der anderen Seite. Unterschiedlicher hätten die Vorbereitungen in der Winterpause für die Landesligisten SV Herbern und Werner SC nicht laufen können. Trotzdem schauen beide Trainer positiv auf den Saisonstart in der kommenden Woche.

Gerade erst stand bei den Fußballern des SV Herbern noch ein Test gegen Westfalenligist SpVg Beckum auf der Tagesordnung. Die Jungs von Holger Möllers verloren zwar mit 0:3, trotzdem ist der SVH-Coach zufrieden mit der bisherigen Vorbereitung.

Holger Möllers ist zufrieden

„Gegen Beckum haben meine Jungs eine ordentliche Leistung gezeigt. In der ersten Halbzeit waren wir hinten bei drei Aktionen unaufmerksam, haben dann die Tore kassiert“, erklärt Möllers die Niederlage. Insgesamt habe sein Team in der Vorbereitung alles umgesetzt, „was wir uns vorgenommen haben“. Möllers sei zufrieden mit der Art und Weise, wie unsere Jungs mitgezogen haben.

Die Vorbereitung beim SV Herbern lief optimal, beim Werner SC mal wieder kompliziert

SVH-Trainer Holger Möllers ist zufrieden mit der Vorbereitung seiner Mannschaft. © Helga Felgenträger

Vom winterlichen Wetter in den vergangenen Tagen wurden die Herberner größtenteils verschont: „Wir konnten immer auf den Platz., in der vergangenen Woche hatten wir eine Krafteinhet im Fitnessstudio, die war aber so eingeplant und wir sind Freitag dann einmal in die Reithalle auf Sand ausgewichen“, so Möllers.

Neuzugang wahrscheinlich ab April spielberechtigt

Noch eine gute Nachricht für die Blau-Gelben: Gara Abdo von der Hammer SpVg, der den verletzten Vincent Sabe ersetzen soll, wird in der Rückrunde auf jeden Fall fester Bestandteil des Teams. Einziger Wermutstropfen: „Er wird wahrscheinlich erst ab April spielberechtigt sein“, so Möllers.

Eventuell bestreiten die Herberner noch ein Spiel am kommenden Wochenende, der SVH ist mit der Vorbereitung aber eigentlich soweit durch, bevor es am 17. Februar mit dem Heimspiel gegen Bockum-Hövel in der Landesliga weitergeht.

Testspiel gegen Hilbeck ausgefallen

Ein paar Kilometer entfernt kann man als Außenstehender das Gefühl bekommen, die Vorbereitung hätte noch gar nicht so richtig angefangen: SVH-Ligakonkurrent Werner SC wurde nämlich mal wieder vom Wetter aufgehalten. Der geplante Test gegen den SV Hilbeck am vergangenen Dienstag wurde erneut aufgrund der schlechten Platzverhältnisse im Lindert abgesagt - wie auch schon die Auswärts-Testspiele gegen Westfalia Soest und Lohauserholz-Daberg.

„Natürlich nervt sowas.“
WSC-Trainer Lars Müller über die ausgefallenen Testspiele

Auch die normalen Trainingseinheiten mussten die Werner teilweise in die Halle verlegen. „Das ärgert uns natürlich sehr“, erklärt WSC-Trainer Lars Müller. Zwar seien die Werner komplizierte Vorbereitungen schon aus der Vergangenheit gewohnt, „trotzdem nervt sowas natürlich“, so Müller. Was den Trainer aber zufrieden stimmt: „Die Beteiligung meiner Jungs war in den letzten Wochen wirklich gut.“

Und auch mit Blick auf den Saisonstart gegen Westfalia Kinderhaus, der auf Samstag, 16. Februar vorverlegt wurde, bleibt Müller positiv: „Meine Jungs sind absolut bereit.“ Beim WSC steht am Donnerstag, 7. Februar, noch ein Testspiel gegen TuS Körne und am Sonntag, 10. Februar, eine Partie gegen den FC Roj an. Noch eine gute Nachricht für den WSC: Das Sportzentrum am Lindert wurde am frühen Mittwochnachmittag wieder für den Trainings- und Spielbetrieb freigegeben.

Lesen Sie jetzt