Die Zahlen sprechen für die Entwicklung des WSC

Fußball: Bezirksliga

Vor fast genau einem Jahr standen die Bezirksliga-Fußballer des Werner SC nach neun Spieltagen mit 14 Zählern auf Rang drei. Wie sich die Mannschaft von Coach Kurtulus Öztürk seitdem entwickelt hat, lässt sich an den nackten Zahlen und einem Vergleich mit den ersten neun Spielen der laufenden Saison ablesen.

WERNE

, 11.10.2016, 05:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Youssef Saado (am Ball) und der Werner SC bestätigen derzeit Woche für Woche, dass sie im Vergleich zur Vorsaison stärker geworden sind.

Youssef Saado (am Ball) und der Werner SC bestätigen derzeit Woche für Woche, dass sie im Vergleich zur Vorsaison stärker geworden sind.

Neun Spieltage der Saison 2016/17 sind gespielt. Der Werner SC führt die Tabelle mit 22 Zählern und 21:8-Toren an. Ein gravierender Unterschied zum Vorjahr ist jedoch, dass der Spitzenreiter seine Verfolger direkt im Nacken hat: Der BV Brambauer-Lünen (21 Punkte, 20:11-Tore) liegt nur einen Zähler hinter der Öztürk-Elf. Der VfB Lünen (21:16-Tore) auf Rang drei hat vier Punkte Rückstand auf Werne. Im vergangenen Jahr hatte Tabellenführer VfL Senden zu diesem Zeitpunkt schon sechs Punkte Vorsprung auf Rang zwei. Und acht auf den dritten Platz.

Trotz der Tabellenführung werden beim WSC noch kleine Brötchen gebacken. Dass der Klub über kurz oder lang in die Landesliga aufsteigen möchte, ist kein Geheimnis. Allerdings wird zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vom Aufstieg gesprochen.

"Sensationelles Gefühl"

"Das Gefühl nach dem Sieg ist sensationell. Wir haben von Anfang an gezeigt, wer Chef im Ring ist und die Vorgaben des Trainers gut umgesetzt", sagte Chris Thannheiser nach dem 5:1-Erfolg gegen den FC Overberge am Sonntag. Der Sieg habe sich verdient angefühlt, so der WSC-Kapitän. "Im Moment sind wir gut drauf. Wir wollen das weiter so durchziehen, vor Hannibal am Sonntag graut es uns nicht. Drei Punkte sind auf jeden Fall möglich", sagte Thannheiser.

Auch Trainer Kurtulus Öztürk ist zufrieden mit dem, was seine Mannschaft ihm Woche für Woche anbietet: "Ich war noch nie überzeugter von einem Kader", so der WSC-Coach. Seine Mannschaft ist stabiler, variabler, reifer als noch vor einem Jahr. Aber: "Der Blick auf die Tabelle ist eine schöne Momentaufnahme. Wir können uns aber nichts dafür kaufen, dass wir jetzt da oben stehen." Deswegen müssten seine Schützlinge weiter arbeiten. "Die Aufgabe der Jungs ist es, Woche für Woche ihr Potenzial abzurufen. Um alles andere kümmere ich mich", so Öztürk.

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