Diese Partien stehen für die heimischen Teams an

Fußball: Kreisliga A

Dreimal in Serie hat A-Ligist SV Stockum zuletzt unentschieden gespielt. Damit soll im Heimspiel gegen den TuS Germania Lohauser-Daberg II am Sonntag Schluss sein. Der Werner SC II muss derweil bei Davaria Davensberg ran, der SV Herbern II empfängt BW Aasee. Bereits am Samstag tritt Eintracht Werne beim TuS 1859 Hamm an.

WERNE

, 08.04.2016, 16:42 Uhr / Lesedauer: 2 min
Capelles Stefan Möer grätscht hier Stockums Christoph Barthel ab. Foto: Gumprich

Capelles Stefan Möer grätscht hier Stockums Christoph Barthel ab. Foto: Gumprich

Fußball, Kreisliga A1 Unna/Hamm

SV Stockum – TuS Germania Lohauser-Daberg II (Sonntag, 15 Uhr, Rasenplatz, Boymerstraße 11a, 59368 Werne)

Trotz der Aufholjagd in der Vorwoche gegen den TuS Wiescherhöfen II (2:2 nach 0:2-Rückstand) war Stockums Trainer Ralf Gondolf ob der Leistung seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit verärgert. „Die Moral stimmt bei uns zwar und auch im Fitnessbereich haben wir keine Probleme. Wir müssen aber von Anfang an hellwach sein“, sagt der Stockumer. Aus den frühen Unkonzentriertheiten resultierte dabei ein schneller 0:2-Rückstand.

Lohauserholz-Daberg II beschreibt Gondolf als einen „kompakten Gegner, der weiß, wie man verteidigt“. Dennoch sei die Aufgabe für den SVS lösbar. Personell muss Gondolf drei Stammspieler ersetzen. Cedric Packheiser fällt mit Oberschenkelproblemen aus. Zu ihm gesellen sich Christoph Barthel, der am Knöchel operiert wird und Tim Köhler, der studienbedingt passen muss.

TuS 1859 Hamm – Eintracht Werne (Samstag, 18 Uhr, Rasenplatz, Birkenfeld 10, 59071 Hamm)

Elf Punkte hat  Eintracht Werne aus den vergangenen fünf Partien mitgenommen. Die Tabellensituation vor dem Duell beim TuS 1859 Hamm hat sich dementsprechend verbessert. Die Evenkämper stehen auf Rang fünf (48 Zähler) – auf Schlagdistanz zu den Viertplatzierten Uentropern, die 51 Punkte haben.

Die Chancen, das Loch zu stopfen, stehen gegen den Tabellenvorletzten TuS Hamm gut. Die Hammer gehören zu den Schießbuden der Liga, haben schon 83 Tore kassiert. „Ja, aber,“ sagt Eintracht-Coach Jörg Fiebig, „wir gewinnen zwar solche Spiele, aber wir tun uns sehr schwer gegen solche Gegner.“ Das hat das Hinspiel gezeigt. Nach einer 2:0-Führung wurde es noch eng, am Ende gewann die Eintracht knapp mit 3:2. Nicht mit dabei ist Dominik Obrenovic (Urlaub). Andreas Pawlik ist fraglich, für ihn könnte Oliver Tole nachrücken, der wieder ins Training eingestiegen ist.

Fußball, Kreisliga A2 Münster

SV Davaria Davensberg – Werner SC II (Sonntag, 13 Uhr, Rasenplatz, Rinkeroder Weg 1, 59387 Ascheberg)

Vor einer hohen Hürde stehen die Reserve-Fußballer des Werner SC. Die Elf von Thomas Matuschek tritt am Sonntag im kleinen Derby bei der wieder erstarkten Davensberger Davaria an. Rainer Littau, stellvertretender Vorsitzender der Werner Fußballabteilung, zollt dem Gegner großen Respekt.

Obwohl die Werner Zweitvertretung zwölf Punkte vor den Davensbergern liegt, schiebt Littau die Favoritenrolle beiseite. „Wir dürfen nicht den Fehler machen und die aktuelle Mannschaft mit dem Davensberger Team aus der Hinrunde vergleichen“, sagt Littau. Zuletzt habe Davensberg gegen den Tabellenzweiten Concordia Albachten beim 0:0 gut mitgehalten. Davor fuhr Davaria deutliche 4:1-Siege in Hiltrup und Havixbeck ein.

„Mit einem Punkt können wir dort schon zufrieden sein. Ich bin mir sicher, dass sich Davensberg aus dem Tabellenkeller noch heraus manövrieren wird“, sagt Littau. Holger Liesegang-Plümper ist nach seiner Roten Karte für zwei Spiele gesperrt worden. Kai Wintjes fehlt nach seiner fünften Gelben Karte für eine Partie. 

SV Herbern II – SV BW Aasee (Sonntag, 13 Uhr, Kunstrasenplatz, Siepenweg, 59387 Ascheberg)

28 Punkte und zwölf Plätze trennen den Tabellenersten, BW Aasee, und die Reserve des SV Herbern. Dies verdeutlicht die Kräfteverhältnisse und die Schwere der sonntäglichen Aufgabe deutlich. Umso erstaunlicher das Hinspielergebnis. Damals entführte der ersatzgeschwächte SVH einen Punkt aus Münster (1:1).

Und auch diesmal sieht es personell nicht so gut aus. Der Langzeitverletzte Ramon Lutter, Simon Schwert (Knieprobleme – fehlt wahrscheinlich drei bis vier Wochen) und Stefan Roters (Leiste) stehen Sonntag für das Heimspiel nicht zur Verfügung. Der Einsatz von Marcel Pottmeier ist fraglich. Nach nur zwei Punkten aus den vergangen sechs Partien könnte Herbern einen Sieg gut gebrauchen. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt nur sechs Zähler. 

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