Eine bittere Niederlage zum Saisonstart für die Oberliga-Volleyballerinnen des TV Werne

Volleyball

Die Oberliga-Volleyballerinnen des TV Werne mussten schon in ihrem ersten Spiel in den Tiebreak und unterlagen am Ende mit 2:3. Besonders in der Annahme sahen die Trainer noch große Probleme.

Werne

, 06.09.2020, 13:54 Uhr / Lesedauer: 2 min
Jana Reininghaus und die Volleyballerinnen des TV Werne unterlagen mit 2:3.

Jana Reininghaus und die Volleyballerinnen des TV Werne unterlagen mit 2:3. © Greis

Die Oberliga-Volleyballerinnen des TV Werne sind mit einer bitteren 2:3-Niederlage in die Saison gestartet. Gegen den Telekom Post SV Bielefeld spielte der TV Werne nicht konstant genug, konnte seine schwache Leistung gegen den Aufsteiger aber immerhin mit einem Punkt belohnen.

Damen-Oberliga

Telekom Post SV Bielefeld -

TV Werne

3:2

(26:28, 25:14, 23:25, 25:16, 15:13)

Es entwickelte sich von Beginn an ein Spiel auf Augenhöhe. Klar erkennbar war, dass bei beiden Teams nach der coronabedingt ungewöhnlichen Vorbereitung Automatismen im Spielaufbau noch nicht sitzen. Beim TVW war dies vor allem in der Annahme spürbar. Zudem nutzte das Team von Bronek Bakiewicz und Philipp Zurwieden seine Möglichkeiten im Angriff nicht konsequent genug. Dass in Zuspielerin und Kapitänin Jenny Böttger und Annika Patzdorf (beide auf einer Hochzeit) sowie Mira Struwe (Urlaub) drei sehr wichtige Spielerinnen fehlten, kam noch erschwerend hinzu.

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„Wir hatten so große Probleme in der Annahme, dass wir kaum unser Spiel aufziehen konnten. Angriffe über die Mitte waren nicht möglich und unser Spiel wurde zu durchschaubar“, erklärte Bakiewicz. Zwar konnte der TV Werne den ersten Satz noch knapp für sich entscheiden und im zweiten Durchgang schon mit 6:0 in Führung gehen, doch dann kam der Einbruch, der Erinnerungen an die vergangene Saison weckte. Der zweite Satz wurde abgeschenkt, doch immerhin kämpfte sich der TVW zurück und ging abermals in Satzführung. Letztlich hatte Bielefeld dennoch die Nase vorn und profitierte von den Werner Fehlern.

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„Wir haben viel zu viele Punkte gemacht. Viele für uns, aber auch viele für unseren Gegner. Das müssen wir abstellen, genauso wie die Mannschaft noch konsequenter versuchen muss, unsere taktischen Anweisungen umzusetzen.“

Immerhin stimmte der Kampfgeist bei den Werner Damen und der Block zeigte sich deutlich verbessert. Jugendspielerin Leia Budde machte als Mittelblockerin einen guten Job und Neuzugang Jana Rudnick zeigte, dass sie eine Bereicherung fürs Team ist.

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„Wir haben heute ein Spiel verloren, das wir unter gewöhnlichen Umständen gewinnen müssen. Immerhin wissen wir jetzt wo wir ansetzen müssen: Mehr Flexibiltät in der Annahme, mehr Beweglichkeit in der Verteidigung und ein höherer Aufschlagsdruck werden uns helfen“, sagte Bakiewicz.

Nächste Woche Samstag will es der TVW bei seinem Heimspieldebüt gegen Ahaus besser machen.

TV Werne: Steffie Buhl, Chiara Grewe, Nora Krock, Julia Rieger, Theresa Rottmann, Leia Budde, Jana Reininghaus, Anna Eslner, Jana Rudnick, Anna Jäger, Marla Bergmann

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