Eintracht - erst Zweiter von oben, jetzt Zweiter von unten

Fußball-Kreisliga

WERNE Am zweiten Spieltag war die Fußball-Welt für Eintracht Werne noch in Ordnung. Nach zwei Siegen belegte die Kreisliga-Elf den zweiten Tabellenplatz. Dann folgte der Absturz. Zweiter ist Eintracht zwar immer noch - allerdings von unten.

von Von Daniel Otto

, 13.10.2009, 17:09 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Aktionen von Eintracht Werne sehen in diesem Jahr nur selten glücklich aus.

Die Aktionen von Eintracht Werne sehen in diesem Jahr nur selten glücklich aus.

Immer wieder fallen wichtige und vor allem erfahrene Stützen wie Thomas Brezon (30), Andre Schnell (33) oder Spielertrainer Heiko Schelle (39) aus. Letzterer quält sich seit Wochen, um der Mannschaft zu helfen. Allein: Punkte bringt es bisher nicht. Nun ist es nicht so, dass die Eintracht in jedem Spiel hoffnungslos unterlegen wäre. Außer bei den klaren Niederlagen in Alstedde und Olfen (0:5) wären durchaus auch Unentschieden oder sogar Siege im Bereich des Möglichen.

„In Capelle müssen wir vor dem Rückstand schon 2:0 führen. Uns fehlt da in manchen Situationen auch das Quäntchen Glück“, beschreibt Wintjes das für eine unten stehenden Mannschaft typische Phänomen. „Aber wir dürfen uns darüber nicht beklagen, sondern müssen weiter daran arbeiten, dass die Jungs das umsetzen, was sie im Training schon zeigen“, so Wintjes. Denn dort trifft nicht nur Dubravko Drlja, der kurioserweise als letzter Mann in der Abwehrkette die Hälfte aller Eintracht-Tore erzielt hat. Wintjes hofft, dass der Knoten wie beim Werner SC demnächst platzt. Er mahnt aber auch und vor allem die Zuschauer zur Geduld: „Alle fordern immer: Setzt auf die Jugend. Das haben wir gemacht und Nackenschläge eingeplant. Da kann es nicht sein, dass die Jungs von den Zuschauern noch einen oben drauf bekommen. Wir stecken im Abstiegskampf. Da dürfen wir nicht den Kopf verlieren.“

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