Eintracht-Trainer Mario Martinovic: „Wir gehen mit einem negativen Gefühl aus der Hinrunde“

mlzEintracht Werne

Über weite Strecken der Hinserie lief es gut für die Eintracht. Nach einem kleinen Einbruch ist Mario Martinovic mit seinem Team nun aber wieder ein Stück weg von der Tabellenspitze.

Werne

, 25.11.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach einem holprigen Start in die Saison lief es eigentlich gut für Eintracht Werne. Doch nach Personalsorgen und zwei sieglosen Spielen in Folge steht der Fußball-A-Ligist jetzt nur noch auf Rang fünf in der Tabelle. Im Interview erklärt Trainer Mario Martinovic, wie er die Hinrunde seiner Mannschaft gesehen hat und welche Ziele die Evenkäper in der Rückrunde verfolgen.

Herr Martinovic, Ihr Team hat eigentlich eine gute Rückserie gespielt, musste in den letzten beiden Partien aber Punkte liegen lassen. Hat das Auswirkungen auf Ihr Fazit?

Ja, auf jeden Fall. Wir gehen mit einem negativen Gefühl aus der Hinrunde. Dass wir jetzt nochmal Punkte liegen lassen haben, war einfach unnötig. Mit dem holprigen Start hatten wir ja schon gerechnet, weil wir viele Neuzugänge hatten, die sich eingewöhnen mussten. Dann lief es gut, aber dann war die Verletzung von Apo (Abdullah Sahin, Anm. d. Red.) der Knackpunkt. Da ging dann auch ein Ruck durch die Mannschaft, von dem wir uns nicht so schnell erholt haben. Als dann noch die Gelben Karten dazu kamen, wurde es schwierig.

Jetzt sind es bei einem Spiel weniger neun Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter SVE Heessen. Ist das Ziel Ihrer Mannschaft dennoch nach wie vor der Aufstieg?

Wir wollen uns natürlich nochmal rankämpfen. Es ist ja in der Hinrunde schon klar geworden, dass wir was können und dass wir uns durchaus mit den Spitzenmannschaften messen können. Das ist ja kein Wunschdenken, das ist definitiv so. Wenn wir jetzt mal den Sieg gegen den TSC Hamm voraussetzen, sind es sechs Punkte. Heessen kann mal einen Ausrutscher haben und dann spielen sie auch noch gegen uns. Und da können wir sie dann im direkten Duell definitiv schlagen.

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