Eintracht Werne steht selbst im Testspiel gegen SuS Oberaden schon unter Druck

Fußball-Testspiel

Nach der indiskutablen 0:9-Pleite in Lohauserholz am vergangenen Sonntag, hat sich Fußball-A-Ligist Eintracht Werne selbst unter Druck gesetzt. Gegen Oberaden soll jetzt eine Reaktion her.

von Marcel Schürmann

Werne

, 19.07.2019, 14:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eintracht Werne steht selbst im Testspiel gegen SuS Oberaden schon unter Druck

Will gegen Oberaden eine Reaktion seiner Mannschaft sehen: Eintrachts Co-Trainer Aykut Kocabas. © Helga Felgenträger

Auch knapp eine Woche nach der haushohen 0:9-Niederlage im Hölzken, sitzt der Stachel bei Eintrachts Co-Trainer, Aykut Kocabas, noch tief: „Wir waren alle geschockt, haben mit so einer hohen Niederlage und mit dem, was wir abgeliefert haben, überhaupt nicht gerechnet.“ Okay, die Eintracht lief am vergangenen Sonntag bei einem Bezirksligisten auf und bekam dort so richtig die Grenzen aufgezeigt. Aber jetzt steht der zweite Test der Vorbereitung an - und diesmal geht es gegen den A-Ligisten SuS Oberaden, der in der Staffel 2 des Fußballkreises Unna-Hamm angesiedelt ist.

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SuS Oberaden - Eintracht Werne

Das Team vom Bergkamener Römerbergstadion ist für die Eintracht kein unbekanntes. „Wir haben im Februar erst noch ein Testspiel gegen sie gemacht“, sagt Kocabas. Das ging aus Werner Sicht damals mit 0:1 verloren. „Der SuS hat eine junge, gallige Mannschaft. Ich bin gespannt auf Oberadens Neuverpflichtungen. Das wird ein guter Härtetest. Ich hoffe aber auch, dass wir am Sonntag (15 Uhr, Römerbergstadion, Sugambrerstraße 1, Bergkamen, Anm. d. Red.) eine Reaktion zeigen“, setzt Kocabas sein Team auch in der Vorbereitung schon unter Druck.

Trotz schwerer Beine in dieser Woche: Das Team habe laut dem Co-Trainer, der den im Urlaub verweilenden Mario Martinovic vertritt, „gute Einheiten“ hinter sich: „Wir hatten gute, intensive Laufeinheiten, haben Teambuilding-Maßnahmen getroffen, wo ein Spieler den anderen mitziehen musste. Und am Freitagabend steht noch das Abschlusstraining an“, erzählt Kocabas im Vorfeld.

Fehlen werden Schlussmann Daniel Rafalski, Neuzugang Steven Farchmin sowie Abwehrchef Marko Martinovic, der gemeinsam mit Trainer und Bruder Mario noch im Kroatien-Urlaub steckt. „Dennoch werden wir eine schlagfertige Elf auf den Rasen bringen“, so nochmals Kocabas.

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