Eintracht: "Wir müssen alle Register ziehen"

WERNE Floskeln wie "richtungsweisend und vorentscheidend" fallen vor Kellerduellen immer wieder. Auch Eintracht Wernes Coach Heiko Schelle bemüht diese, er weiß um die Wichtigkeit der Partie seiner Truppe am Sonntag (15. März, 13 Uhr) bei Union Lüdinghausen II.

von Von Dominik Gumprich

, 13.03.2009, 18:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eintracht: "Wir müssen alle Register ziehen"

<p>Es fehlt ihnen an der Durchschlagskraft: Auch dieser Schuss von Eintrachts Eugen Melser (Mitte) verfehlt sein Ziel. Carsten Bertzkat beobachtet die Szenen (r.).

Doch an reinen Floskeln will er das Spiel nicht aufhängen. Unter der Woche seien viele ernsthafte, aber durchweg positive Gespräche mit der Mannschaft geführt worden. "Wir müssen alle Register ziehen und egal wie einen Sieg einfahren", so Schelle. Das wäre dringend notwendig, denn durch zwei Siege in 2009 hat sich Lüdinghausen auf den 14. Tabellenplatz vorgeschoben und ist nun punktgleich mit der Eintracht - die Werner haben allerdings ein Spiel weniger auf dem Konto.

"Gerade gegen einen direkten Kontrahenten müssen wir jetzt Punkten. Noch haben wir genügend Zeit den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen", sagt Schelle.

"...dann habe ich keinerlei Befürchtungen" Zuletzt in der Partie gegen Senden brachte sich seine Elf selbst um den verdienten Lohn. 45 Minuten spielten die Evenkämper sehr gut, doch erneut fehlte es ihnen an Konstanz und Durchschlagskraft: Am Ende verlor die Schelle-Elf mit 1:3. "Wenn wir die Leistung aus der ersten Halbzeit des Senden-Spiels in Lüdinghausen über 90 Minuten zeigen, dann habe ich keinerlei Befürchtungen", hofft Schelle. Der Verein brauche dringend in Erfolgserlebnis.

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