Endgültig: Ende für Fußballkreis ist besiegelt

Vereine springen ab

"Wir brauchen nur noch einen Abweichler, dann macht der Kreis keinen Sinn mehr." Das hatte der Kreisvorsitzende Robert Heitmann vor wenigen Wochen verlauten lassen. Nun haben sich gleich zwei "Abweichler" gemeldet.

KREISGEBIET

, 20.08.2014, 16:24 Uhr / Lesedauer: 2 min
Leicht fällt es ihm nicht, aber wenn Ottmarsbocholt und Senden wechseln, wird der Vorsitzende Robert Heitmann den Fußballkreis Lüdinghausen auflösen müssen.

Leicht fällt es ihm nicht, aber wenn Ottmarsbocholt und Senden wechseln, wird der Vorsitzende Robert Heitmann den Fußballkreis Lüdinghausen auflösen müssen.

Jetzt geht es für die Vereine darum, dem Kreisvorstand bis zum 25. November mitzuteilen, in welchen Kreis sie wechseln möchten. Für die drei Werner Klubs Eintracht Werne, Werner SC und SV Stockum ist klar, dass der Kreis Unna/Hamm der interessanteste ist, ebenso wie für den Lüner Klub BW Alstedde. Die Vereine aus der Gemeinde Ascheberg, SV Herbern, TuS Ascheberg und Davaria Davensberg, wechseln aller Voraussicht nach in den Fußballkreis Münster.

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Noch gar keine Tendenz gibt es bei den drei Nordkirchener Vereinen. Die Vorstände des FC Nordkirchen, SC Capelle und SV Südkirchen werden erstmal intern diskutieren und dann ein gemeinsames Gespräch mit den anderen Vereinen suchen. Erst dann soll eine Entscheidung fallen. „Egal, wo wir hingehen, wir bleiben immer Randgebiet. Wir hätten gerne den Erhalt des Kreises Lüdinghausen gesehen“, sagt Bernd Melchers, Geschäftsführer der Fußballabteilung des FC Nordkirchen. Werner Trogemann, zweiter Vorsitzender vom SuS Olfen, bestätigt, dass sein Klub sich wohl dem Kreis Coesfeld/Ahaus anschließen wird. Wie auch Westfalia Vinnum. „Dann bleibt uns wenigstens das Derby erhalten“, sagt Trogemann.

Georg Hillmeister, Geschäftsführer der SG Selm, kann noch keine Tendenz preisgeben. Er hofft noch immer, dass der Kreis die versprochene Zusammenkunft mit den Vorsitzenden aller Klubs einberuft. „Auch wenn der Kreis nicht mehr zu retten ist. Dann können sich aber die Vereine untereinander absprechen. Vielleicht bekommt man es ja hin, dass zehn Klubs zusammen in einen neuen Kreis wechseln werden.“ So sieht es auch Thomas Overmann, Fußballchef des WSC. „Ich bin enttäuscht darüber, dass der Termin bisher nicht stattgefunden hat. Es wäre wichtig, dass das Treffen noch zustande kommt.“  

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