Endlich wieder Landesliga: Chris Thannheiser erwartet mit dem Werner SC ein hitziges Spiel

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Der Werner SC startet am Sonntag gegen den TuS Altenberge in die Rückrunde. Kapitän Chris Thannheiser blickt auf die Vorbereitung zurück, spricht über die Neuzugänge und den kommenden Gegner.

Werne

, 14.02.2020, 18:07 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach fast zwei Jahren hat Chris Thannheiser vom Fußball-Landesligisten Werner SC eine Vorbereitung komplett absolviert. Der Kapitän des Werner SC kommt immer besser in Fahrt und freut sich auf den Auftakt am Sonntag beim TuS Altenberge (15 Uhr, Kunstrasenplatz, Sportzentrum 2, Altenberge). Die Gastgeber stecken im Abstiegskampf und wollen so schnell wie möglich aus dem Tabellenkeller.

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Von seinen Schmerzen im Schambein, die ihn lange plagten, merkte Thannheiser in der Vorbereitung nichts. Die verlief dennoch durchwachsen. „Wir haben mit den Mitteln, die wir hatten, das Beste rausgeholt“, erklärte Thannheiser.

Zwei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage verbuchte der Landesligist in den Vorbereitungsspielen. Für die Partie am Sonntag sei die Mannschaft gut gerüstet. „Beim Training am Donnerstag hat man gemerkt, dass das Team gut drauf ist. Da war schon ordentlich Tempo drin“, berichtete Thannheiser. Er freut sich auf den Auftakt und hofft, der Mannschaft helfen zu können.

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Hat man die Vorbereitungsspiele des WSC verfolgt, dann merkte man, dass Thannheiser dem Werner SC nicht nur sportlich weiterhilft, sondern auch verbal eine wichtige Stütze im Team ist. Der Angreifer versucht sein Team immer lautstark zu pushen und kommentiert viele Aktionen. Manche Gegner reagierten zum Teil genervt auf sein Auftreten. „Ich versuche einfach, jeden im Team mitzureißen und alles zu geben. Dass dies den Gegner stört ist sogar ein positiver Beigeschmack“, so Thannheiser.

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Im Gegensatz zur Hinrunde muss der WSC besonders die Hintermannschaft neu sortieren. Verteidiger Niklas Link ist für die gesamte Rückrunde im Ausland. Auch Marvin Stöver fällt mit seiner Schambeinentzündung die komplette Spielzeit aus. „Bei Marvin kann ich das voll nachvollziehen, wie er sich fühlt. Uns eint quasi die gleiche Geschichte, da ich auch die Verletzung hatte“, sagte Thannheiser. Er versuche Stöver mit seinen Erfahrungen Tipps zu geben.

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Für die Defensive hat der WSC in Rückkehrer Dennis Seifert und Hasan Bastürk vom BSV Schüren zwei Akteure für die Defensive geholt. „Bei Dennis hat man gar nicht gemerkt, dass er ein halbes Jahr weg war. Wir müssen ihm aber Zeit geben, dass er sich an das Tempo in der Landesliga wieder gewöhnt“, sagte Thannheiser. Bastürk geht angeschlagen in die Partie gegen Altenberge. „Ich hoffe, dass er für Sonntag fit ist. Wir brauchen ihn, da er sehr solide spielt und für Stabilität sorgt.“

Thannheiser erwartet gegen Altenberge ein hitziges Spiel: „Das waren immer enge Duelle. Der Tabellenplatz spiegelt nicht das wieder, was Altenberge kann. Wir müssen uns auf einiges einstellen, aber wir haben das Potential dort drei Punkte mitzunehmen.“

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