Enes Akyüz hat viel vor mit Eintracht Werne: „Nächstes Jahr werden wir besser abschneiden“

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Eintracht Werne hat eine erfolgreiche Saison in der Kreisliga A gespielt. Am Ende reichte es nur zum zweiten Platz. Akyüz ist trotzdem zufrieden und verweist auf die Kollegalität in Werne.

Werne

, 24.05.2019, 10:33 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Fußballer von Eintracht Werne haben eine starke Saison in der Kreisliga A Unna-Hamm gespielt. 20 Siege holten die Evenkämper bislang aus 25 Spielen. Am Sonntag gegen den VfL Mark (Sonntag, 15 Uhr, Marker Dorfstr. 10, 59071 Hamm) könnte Sieg 21 folgen. 66 Punkte wären dann auf dem Konto der Eintracht.

Direkten Vergleich verloren

Im kuriosen Fall einer Niederlage des SVE Heessen könnte Werne sogar noch nach Punkten gleichziehen mit dem Tabellenersten. Relevanz hätte das aber nicht mehr, denn Werne hat den direkten Vergleich gegen Heessen, mit einer Niederlage und einem Unentschieden, verloren. Mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit wird Werne aber nach dem Spiel immer noch die beste Defensive der Liga stellen. 18 Gegentore in 25 Spielen sprechen für sich.

Kapitän Enes Akyüz zieht ein positives Fazit: „Das Fazit von uns ist sehr positiv. Am Anfang der Saison hatte man nicht damit gerechnet.“ Als die Evenkämper gemerkt haben, was in dieser Spielzeit möglich ist, hat sich das aber geändert. „Wir hatten dann mit einer besseren Platzierung gerechnet“, erklärt Akyüz, um aber direkt nachzulegen: „Es ist alles positiv, aber trotzdem ärgerlich gewesen. Wenn man bedenkt, wie man die Meisterschaft verloren hat.“ Akyüz spielt auf den Rückzug von Rot-Weiß Unna und das nicht gegebene Tor im Rückspiel gegen Heessen an.

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Hinzu kommen die zwei Niederlagen im Hinspiel gegen Heessen und Anfang des Jahres gegen Uentrop. Sechs Punkte, die nun den Meistertitel bescheren würden.

Viertbeste Offensive der Liga

Auch die Werner Offensive hat abgeliefert - insgesamt die viertbeste der Liga bislang gestellt. Zu wenig um ganz oben anzugreifen? Akyüz widerspricht: „Wir haben genug Tore geschossen. Das ist die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.“ Der Kapitän der Evenkämper ist dabei überzeugt von seinen Teamkollegen. „So lange die null hinten steht, werden wir vorne einen machen. Das war in den meisten Spielen so“, macht er deutlich, stellt aber auch die These auf: „In gewissen Spielen wäre ein kaltschnäuziger Stürmer vielleicht besser gewesen.“

Positiver Eindruck bleibt bestehen

Trotzdem bleibt bei Akyüz der positive Eindruck der Saison bestehen. Als Grund nennt er da vor allen Dingen den Teamgeist. „Wir sind auch nebem dem Platz sehr gute Kollegen, wir machen privat viel miteinander. Das spiegelte sich dann auch jeden Sonntag wieder“, erklärt Akyüz. Wo soll das dann im nächsten Jahr hinführen? Kann so eine Saison noch mal bestätigt werden? Akyüz ist sich sicher: „Nächstes Jahr werden wir besser abschneiden als dieses Jahr.“

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