"Es ist nicht mehr lustig" - Herberns A-Junioren mit Personalsorgen

Junioren-Fußball

HERBERN Die A-Junioren des SV Herbern stehen nach langer Pause das erste Mal wieder auf dem Platz. Am Samstag empfangen sie Preußen Borghorst. Dabei plagen Trainer Werner Bußmann arge Personalsorgen: "Es wirklich nicht mehr lustig", versichert der Coach mit bitterer Miene vor dem Start in die restliche Hinrunde.

von Von Lenneke Lenfers-Lücker

, 30.10.2009, 16:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Werner Bußmann, Trainer der Herberner A-Junioren.

Werner Bußmann, Trainer der Herberner A-Junioren.

Auch in den vergangenen drei spielfreien Wochen wollten die personellen Hiobsbotschaften beim ältesten Herberner Nachwuchs nicht enden: Marian Tüns laboriert an einem Bänderriss und ist somit schon der vierte Langezeitverletzte im Kader von Werner Bußmann. Kramer kehrt zurück Am Samstag empfängt seine Mannschaft Aufsteiger Preußen Borghorst auf heimischen Kunstrasen (15.30 Uhr, Siepen). Doch trotz der angespannten Personallage gibt es einen Hoffnungsschimmer: Steffen Kramer, ebenfalls Langzeitverletzter, hat seine Leistenprobleme überwunden und kann Marian Tüns ersetzen.

Zudem gibt ein Testspiel gegen Drensteinfurt Bußmann Grund zur Hoffnung. Seine Schützlinge gewannen souverän mit 9:3. Vor allem die gezeigte Leistung in der zweiten Halbzeit lässt den Coach für das Meisterschaftsspiel gegen Borghorst hoffen: "Die Jungs haben konstruktiv und mit Zug nach vorne gespielt, das hat mir gut gefallen", freut sich Bußmann.

"Jetzt-erst-recht"-Stimmung Nach den zwei ärgerlichen Niederlagen vor der Pause sieht der Trainer sein Team wieder in der Spur. "Die Mannschaft hat gelernt mit den Hiobsbotschaften umzugehen - im positiven Sinne", ist sich Bußmann sicher. Es sei eine "Jetzt-erst-recht" Stimmung zu erkennen, die auch nötig sei, um die Ziele für den Rest der Hinrunde zu verwirklichen. "Wir müssen so viele Punkte wie möglich holen", gibt der Herberner Coach die Parole für die nächste Zeit aus.

Die Borghorster spielen bisher als Aufsteiger eine gute Saison (Platz sechs) und haben sich mit einem relativ leichten Auftaktprogramm Selbstvertrauen geholt. "Es wird ein schweres und spannendes Spiel", erwartet Werner Bußmann ein tolles Match.

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