Ex-Herbern-Spieler Nika Amoev hat einen neuen Verein - dank eines ehemaligen Mitspielers

mlzFußball: Landesliga

Zwei Wochen nach dem Ende der Wechselfrist entschied sich Nika Amoev, den SV Herbern zu verlassen. Einen neuen Verein hat er mit Hilfe eines zweiten Ex-Herberners bereits gefunden - und dort sogar gespielt.

Herbern

, 14.11.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ziemlich genau ein Jahr hat Nika Amoev für den SV Herbern die Fußballschuhe geschnürt. Dann teilte ihm das Trainerteam mit, dass er von nun an vorrangig in der zweiten Mannschaft spielen soll. Der Stürmer entschied sich gegen diesen Schritt und verließ den Verein. Nun hat er eine neue Mannschaft gefunden.

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Bereits seit einigen Wochen schnürt Nika Amoev für den SV Hilbeck die Fußballschuhe. Damit folgt er seinem ehemaligen Herberner Mannschaftskollegen Dennis Idczak. Und der hatte auch keinen kleinen Anteil an Amoevs Wechsel. „Ich habe mitbekommen, dass in Hilbeck Stürmer gesucht werden. Außerdem spielen einige Freunde von mir auch schon da.“, erzählt Nika Amoev. „Und da habe ich direkt mal Idcze angerufen, was da so geht.“ Und es ging viel.

Denn seitdem stand der Stürmer bis zum Lockdown regelmäßig in Hilbeck auf dem Platz. „Ich war bei fast jeder Trainingseinheit dabei“, erzählt Amoev. „Und ein paar Spielminuten habe ich auch schon bekommen. Aber ich muss mich noch ein bisschen an das System gewöhnen. Außerdem muss ich an meiner Fitness arbeiten - aber ich bin da guter Dinge, dass das klappt.“

An den SV Herbern denkt Nika Amoev trotz des plötzlichen und unglücklichen Abschieds gerne zurück. „Ich hatte dort eine richtig gute Zeit und habe mich wohl gefühlt. Das sind super Jungs“, sagt er. „Es war für mich eine richtig gute und wichtige Erfahrung, da gespielt zu haben. Aber jetzt geht es eben weiter.“

Das habe er auch bei seinem Abschied den Verantwortlichen so gesagt. „Ich habe in Herbern viel gelernt. Besonders, weil die Qualität im Kader so hoch ist“, sagt er. „Das konnte ich jetzt natürlich auch gut nach Hilbeck mitnehmen.“

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Aktuell kann er diese in Hilbeck aber nicht einsetzen - der Lockdown verhindert das Fußballspielen mindestens bis in den Dezember. „Es ist natürlich so, dass einem das fehlt. Beim Fußball kriege ich immer gut den Kopf frei“, erzählt er. „Da kann man eigentlich mal den Alltagsstress vergessen. Das fehlt jetzt natürlich. Aber ich hoffe einfach, dass es bald wieder weitergeht.“ Damit ist er wohl nicht der einzige.

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