Fehlstart für Werner Reiter

K+K-Cup in Münster

Am Mittwoch startete der K+K-Cup in Münster mit dem Westfalentag – für die Werner Reiter war es allerdings eher ein Start zum Vergessen. Dafür überzeugte Leonie Rengshausen in der Dressur.

Werne

, 09.01.2019, 20:39 Uhr / Lesedauer: 2 min
So gut wie hier lief es beim K+K-Cup für Lutz Gripshöver und seinen Bordeaux nicht.

So gut wie hier lief es beim K+K-Cup für Lutz Gripshöver und seinen Bordeaux nicht. © Greis

Das war kein gelungener Auftakt für die Werner Reiter: Beim Mannschaftsspringen am Westfalentag des K+K-Cups in Münster kamen Lutz Gripshöver, Stephan Naber und Kathrin Wacker – alle vom RV St.Georg Werne – nicht über die Qualifikation hinaus. „Es hat einfach nicht gereicht“, erklärte Lutz Gripshöver nach dem Wettkampf. Für Lützow-Reiterin Leonie Rengshausen, die für den Kreis Coesfeld an den Start ging, lief es in der Dressur mit einem starken zweiten Platz eindeutig besser.

Beim K+K-Cup in Münster, dem bekanntesten Hallen-Reitturnier in der Region, ist mit dem Westfalentag am Mittwoch das erste Highlight des fünftägigen Reitspektakels über die Bühne gegangen. Die drei Werner Teilnehmer starteten im Mannschaftsspringen für den Kreisreiterverband Unna-Hamm, die Equipe wurde durch Franz-Josef Dahlmann (Fröndenberg) komplettiert. Letztes Jahr reichte es in fast der gleichen Kombination zum Titel – eigentlich gute Voraussetzungen. Die Qualifikation, die bereits um 13.30 Uhr startete, war für das Quartett allerdings auch schon die Endstation: Kathrin Wacker schied auf Viola mit vier Strafpunkten auf dem 37. Platz aus (51,59 Sekunden), Lutz Gripshöver belegte auf Bordeaux mit ebenfalls vier Strafpunkten sogar nur den 43. Platz (53,7 Sekunden).

Keine Chance im Mannschaftsspringen

Auch für Stephan Naber war es ein rabenschwarzer Tag: Mit seiner Faylista setzte es gleich acht Strafpunkte und Rang 53 (54,31). Keine Chance also für das Werner Trio. Fehlerfrei blieb für den Kreis Unna-Hamm nur Franz-Josef Dahlmann (53,92 Sekunden), der sich am Ende auf Platz 22 wiederfand. Das bedeutete schon vor dem Finale das Aus für die Equipe. „Ich hatte mit Bordeaux ein starkes Pferd dabei“, kommentierte Gripshöver, „da ist das Ausscheiden natürlich schade.“ Aber die Karten würden nunmal jedes Jahr neu gemischt werden, erklärte der Werner.

Neben den drei Wernern ging außerdem Lützow-Dressurreiterin Leonie Rengshausen für den Kreis Coesfeld an den Start. Für sie lief es deutlich besser: Nach einer guten Qualifikation auf ihrem treuen Begleiter Samurai-Rock schaffte sie als Neunte mit 68,676 Prozent den Sprung ins Dressur-Finale. Dort überzeugte das Duo und holte sich am Ende mit 67,75 Prozent den zweiten Platz.

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