Fokus der LippeBaskets liegt auf Witten

Basketball: Oberliga

Kellerkind empfängt Titelaspirant: Die LippeBaskets treten am Samstag beim Schlusslicht der Basketball-Oberliga 3, der TG Witten an. Für die Wittener geht es in den verbleibenden sechs Spielen um Alles oder Nichts. Werne hingegen muss fokussiert bleiben, um im Kampf um den Aufstieg nicht noch einmal auszurutschen.

WERNE

, 22.01.2016, 13:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wernes Robin Brachhaus setzt gegen die Gerther Defensive zum Sprungwurf in der Zone an. Zehn Punkte steuerte Center zum Erfolg der LippeBaskets bei.

Wernes Robin Brachhaus setzt gegen die Gerther Defensive zum Sprungwurf in der Zone an. Zehn Punkte steuerte Center zum Erfolg der LippeBaskets bei.

Basketball-Oberliga TG Witten - LippeBaskets Werne  (Samstag, 19 Uhr, Stockumer Sporthalle, Pferdebachstraße 253, 58454 Witten)

„Wenn wir die Klasse halten wollen, müssen wir am Ende der Saison mindestens ein Spiel mehr gewonnen haben, als die Teams, die dann hoffentlich hinter uns stehen“, so TG-Witten-Coach David Glöckner. Sechs Endspiele, sagt er, stünden für sein Team noch aus. „Und damit muss uns auch egal sein, gegen wen wir spielen.“ Klar, die LippeBaskets zu schlagen, hat für die TG Witten keine Priorität. Wichtiger sind die Spiele gegen die direkte Konkurrenz – SG VfK Boele-Kabel und VfL AstroStars 3. Dennoch: Um sicher in der Klasse zu bleiben, müssen Siege eingefahren werden. Je mehr, desto besser. 

Verzichten muss Glöckner jedoch auf Aufbauspieler Bernhard Neuhaus. Auch hinter dem Einsatz von Center Ulf Winkelmann steht noch ein Fragezeichen. Gerade die große Garde der Wittener könnte die LippeBaskets vor Probleme stellen. Denn sowohl Winkelmann als auch Mathias Veit sind erfahren genug, um sich im direkten Duell mit jedem Gegenspieler behaupten zu können.

Tübel wieder im Training

Auf Seiten der LippeBaskets ist am Samstag nur Justus Altmeyer definitiv nicht mit von der Partie. Ihn setzt eine Grippe außer Gefecht. Dafür ist Timo Tübel wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Entsprechend hat LippeBaskets-Coach Christoph Henke auf den großen Positionen wieder mehr Alternativen.

„Witten ist keine Mannschaft, die unten drin steht und sich eine Klatsche nach der anderen fängt“, sagt Henke. Er weiß um die unbestrittene Qualität des erfahrenen TG-Kaders. Wichtig ist jedoch vor allem, dass sich die LippeBaskets ganz der anstehenden Aufgabe widmen. „Wir dürfen uns nicht davon blenden lassen, dass wir nächste Woche gegen Hamm spielen, sondern müssen uns auf das Spiel gegen Witten fokussieren“, sagt Henke.

 

 

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