Gegen Olfen ist für den WSC alles möglich

Kreisliga A

WERNE "Einen ganz anderen Gegner wie GW Selm", erwartet der Trainer des Werner SC, Andreas Zinke, am Sonntag (18. Oktober) um 15 Uhr zum Heimspiel. Zu Gast ist der hoch gehandelte SuS Olfen.

von Von Dominik Gumprich

, 16.10.2009, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Andreas Zinke, Trainer des Werner SC.

Andreas Zinke, Trainer des Werner SC.

Vor der Saison hätte dieses Duell zu einem Spitzenspiel auserkoren werden können, doch die momentane Tabellensituation der beiden Vereine könnte nicht unterschiedlicher sein: Olfen steht mit 21 Zähler auf dem zweiten Rang, während der WSC mit neun Punkten auf dem 13. Platz "dümpelt". So war der "Dreier" am vergangenen Spieltag gegen die Grün-Weißen aus Selm ein Segen für die geplagte Seele der Sport-Club-Anhänger. Der 5:0-Kantersieg sollte Selbstvertrauen gegeben haben, doch Zinke relativiert erneut: "Gegen Olfen wird es wesentlich schwieriger", so der Coach, der aber trotzdem zuversichtlich ist: "Hoffentlich können wir an die Leistung des letzten Spiels anknüpfen, dann sollte alles möglich sein. Wir haben das Zeug gegen Olfen zu bestehen. In der Liga gibt es keinen echten Überflieger." So will Zinke auf Sieg spielen lassen und seine Mannschaft ihr heil in der Offensive suchen, doch "blind nach vorne werden wir nicht rennen", sagt Zinke.Patrick Müller ist noch fraglich

Große Veränderungen im Kader, gegenüber dem Selm-Spiel, werde es aller Voraussicht nicht geben - die endgültige Entscheidung wollte Zinke erst am Freitagabend treffen. "Die Jungs habe ihre Sache sehr gut gemacht", lobt der Übungsleiter seine junge Truppe. Besonders Patrick Müller machte seine Sache im Defensiven Mittelfeld hervorragend, gegen Olfen ist sein Einsatz aber noch fraglich. Oliver Jasmer und Dennis Fuhrmann fallen aus.

Aber auch Olfen hat einige Ausfälle zu beklagen, der von Stürmer "Pepe" Klinger wiegt dabei wohl am schwersten. Zudem fehlen Kornblum, Pohlmann, Koslowski und der gesperrte Fischer im Tor. Dennoch hat SuS-Coach Wolfgang Rödiger ein klares Ziel vor Augen. "Werne hat zwar gezeigt, dass sie es noch können. Aber wir fahren dahin, um drei Punkte zu holen."

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