Handball-EM: "Roggisch hilft. Egal wie"

WERNE Bei den Halbfinalspielen der Handball-EM in Norwegen surrt bei Christoph Rempe der Videorekorder. Denn wenn Deutschland gegen Dänemark spielt, steht der Co-Trainer der Werner Verbandsliga-Handballerinnen selbst an der Seitenlinie. RN-Volontär Dominik Möller sprach mit ihm über das Mitfiebern im zweiten Anlauf.

von Von dominik Möller

, 25.01.2008, 18:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nicht Hingucken: Christoph Rempe hofft, das Halbfinale in der Videoaufzeichnung genießen zu können.

Nicht Hingucken: Christoph Rempe hofft, das Halbfinale in der Videoaufzeichnung genießen zu können.

Herr Rempe, wenn Deutschland heute auf Dänemark trifft, stehen Sie selbst in der Halle. Blöd, oder?

Rempe: Ja, irgendwie schon. Ich hätte das Spiel gerne gesehen und mitgefiebert. Aber glücklicherweise gibt's ja Videorekorder.

Nichts hören, nichts sehen. Sie schotten sich ab, damit Sie nichts mitkriegen?

Rempe: Ich bezweifele, dass das möglich sein wird. Schön wär's aber schon, wenn man es im zweiten Anlauf live sehen könnte.

Glauben Sie, dass es der letzte Auftritt der Deutschen ist?

Rempe: Nein! Das Finale ist fest eingeplant - außerdem kann ich dann ja live dabei sein. Also am Fernseher.

"Heiner Brand hat sein Team gut eingestellt"

Also wird der Stolperstein der Brand-Sieben nicht rot-weiß sein?

Rempe: Die Dänen spielen eine starke EM. Aber ich glaube, dass Heiner Brand sein Team gut eingestellt hat.

Wie schwer wiegt der Ausfall von Abwehrchef Oliver Roggisch?

Rempe: Er ist der Fels in der Brandung. Ich bin aber überzeugt davon, dass er das Team von der Bank aus nach vorne schreien wird. Roggisch hilft. Egal wie.

Ihr Tipp?

Rempe: Deutschland zieht durch einen hart erkämpften 31:27-Erfolg ins Finale ein.

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