Handballdamen sind in ungewohnter Favoritenrolle

Handball

Erstmalig in dieser Saison haben die Werner Handballerinnen die Bürde des Favoriten zu tragen, wenn sie am Samstag, 26. März, zu Gast beim Tabellenletzten PSV Recklinghausen II sind. Die Vorzeichen sind eindeutig.

WERNE

von Von Jana Heese

, 25.03.2011, 10:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dabei: Linda Hillebrandt.

Dabei: Linda Hillebrandt.

Da sind zwei Punkte gegen die zweite Garde des PSV gewissermaßen schon Pflicht. Zumal die TV-Frauen in der Hinrunde sie deutlich mit 36:20 geschlagen haben. Das war bisher die höchste Niederlage, die der PSV kassiert hat. "Das muss aber nichts heißen. Es wird mit Sicherheit kein Selbstläufer werden" warnt TV-Trainer Wolters. Denn der PSV zeigte immer wieder, dass er nicht zu unterschätzen ist. Er "konnte Partien lange offen halten und hat diese erst in den letzten Minuten noch deutlich verloren", weiß der Coach.

Das sollten sich die Wernerinnen vor Augen halten. Hundertprozentige Konzentration ist gefordert. Vor allem die Abwehr muss extrem fokussiert sein, um den starken Rückraum der Heimmannschaft in Schach halten zu können. Neben dem soliden Abwehrspiel muss allerdings auch das "Tempo-und Angriffsspiel" der TV-Frauen stimmen. "Wenn alle drei Baustellen abgedeckt werden", so Wolters, kann der TV durchaus die Punkte mitnehmen, sein Punktekonto zum ersten Mal ausgleichen und seine Position im sicheren Mittelfeld weiter festigen. Katharina Schulz wird an diesem Wochenende verletzungsbedingt ihr Team nur von der Bank aus unterstützen können. Alle anderen Akteurinnen sind einsatzbereit.

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