Handballer des TV Werne spielen in Siebener-Liga: „Das ist fair und kaum anders machbar“

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Ein einziges Spiel haben die Handballer des TV Werne gemacht, bevor die Entscheidung kam, dass der Ball bis 2021 ruht. Nun gibt es für das neue Jahr sogar einen neuen Spielmodus.

Werne

, 19.11.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es ist Pause - und das nicht nur im Fußball. Aufgrund der Corona-Maßnahmen ruht in den meisten Sportarten der Spielbetrieb bis 2021. Auch der Handballkreis Hellweg hat das beschlossen. Erst im Januar fängt der TV Werne - hoffentlich - wieder an zu spielen und das in einem neuen Modus.

Während in den meisten Sportarten aufgrund der verkürzten Saison eine einfache Runde gespielt wird, hat sich der Handballkreis Hellweg eine andere Regelung überlegt. Die Ligen (unter anderem die Bezirksliga mit den Herren des TV Werne) werden aufgeteilt in zwei Staffeln. Dort wird jeweils ein Absteiger ausgespielt. Die besten beiden Mannschaften aus jeder Staffel spielen in einem Final-Four Aufsteiger und Meister aus.

Alex Taudien: „Das wurde ja schon vor dem Saisonstart überlegt“

Das bedeutet für den TV Werne: Sie spielen nun in einer Liga mit sieben Mannschaften. Trainer Axel Taudien findet die Regelung sinnvoll: „Das wurde ja schon vor dem Saisonstart überlegt. Und es wird auch in einigen höheren Ligen so gespielt. Also macht das schon Sinn.“

Außerdem sei ja nicht viel anderes möglich gewesen. „Wir starten erst im Januar, da haben wir eine deutlich verkürzte Spielzeit. Den normalen Rhythmus können wir dann ja ohnehin nicht mehr durchziehen. Deswegen ist das fair und auch kaum anders machbar“, so der Coach.

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Was noch dazu kommt: Taudien zweifelt auch einen Saisonstart im Januar an. „Natürlich kann es sein, dass es dann los geht. Und wir hoffen da auch alle drauf“, sagt er. „Aber wer weiß, wie sich die Zahlen entwickeln. Am Ende haben das Problem alle Mannschaften.“

Wo sein eigenes Team am Ende landen wird, kann Axel Taudien noch nicht sagen. Er will keine zu großen Versprechungen im Vorfeld machen. Deswegen antwortet der routinierte Trainer auf die Frage nach dem Saisonziel ganz diplomatisch: „Ich will nicht, dass wir am Ende Letzter sind - das wäre nicht so schön.“

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