Handballerinnen des TV Werne chancenlos - Herren verpassen Ausgleich in letzter Minute

Handball: Ergebnisse

Beim Tabellenführer der Landesliga 3 gab es für die Handballerinnen des TV Werne nichts zu holen. Und auch die Herren konnten keine Punkte mitnehmen.

Werne

, 08.03.2020, 22:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Auch die Ansprachen halfen nicht: Axel Taudien (M.) und der TV Werne mussten sich geschlagen geben.

Auch die Ansprachen halfen nicht: Axel Taudien (M.) und der TV Werne mussten sich geschlagen geben. © Helga Felgenträger (A)

Schon vor dem Anpfiff der Partie in Königsborn am Sonntagnachmittag stand fest, dass die Handballerinnen des TV Werne eine hohe Hürde zu meistern haben würden. Mit 13 Siegen, einem Remis und nur zwei Niederlagen aus den ersten 16 Spielen führten die Gastgeberinnen die Landesliga-Tabelle an.

Landesliga (3) Frauen
Königsborner SV II - TV Werne 30:20 (16:8)

Nur in den ersten Minuten konnten die Wernerinnen die Begegnung ausgeglichen gestalten. „Es war die erwartete Niederlage“, berichtete TVW-Trainerin Beate Przybilla. Bis zum 3:3 konnte ihr Team die Partie ausgeglichen gestalten, danach zogen die Gastgeberinnen davon.

„Es war klar zu sehen, dass Königsborn bis zur Pause ein sehr hohes Tempo hatte“, so Przybilla. „Da waren wir oft nicht wach genug und haben nicht genug Gegenwehr gezeigt.“

In Halbzeit zwei lief es besser für den TV Werne. „Wir haben ein anderes Deckungssystem gespielt, da haben wir in Anführungszeichen nur 14 Tore zugelassen, was gegen diese spielstarke Truppe völlig in Ordnung ist“, erklärte Przybilla.

Ein Sonderlob verdiente sich gegen die Tabellenführerinnen Torfrau Melina Kalwey. „Sie hat ein sehr gutes Spiel gemacht, sonst wäre das noch deutlicher ausgegangen“, stellte Przybilla heraus. „Königsborn hat eine dynamische, schnelle Mannschaft. Dagegen geht die Niederlage in Ordnung.“

In der Tabelle stehen die Wernerinnen nach 17 Spielen und einer ausgeglichenen Bilanz von acht Siegen, einem Remis und acht Niederlagen auf Rang fünf.

TVW: Kalwey; Buschmann (1), Nordlohne, Schröer, Schöpper (3), Goletz (4), Stengl (4), Theisen (4/4), Drohmann (1), X. Majchrzak (2), Siebels, Jandt, Schindelbauer (1)

Packend bis in die letzte Minute bleibt das Bezirksliga-Spiel der Handballer des TV Werne beim VfL Brambauer II am Samstagabend.

Bezirksliga Hellweg
VfL Brambauer II – TV Werne 25:24 (13:11)

Den Handballern von Trainer Axel Taudien bietet sich in den letzten 60 Sekunden noch einmal die Chance zum Ausgleich, doch die Werner scheitern am Keeper der Lüner, wenig später ist die Partie vorbei. Mit 24:25 (11:13) unterliegt der TVW hauchzart – und verpasst den Punkt für das Unentschieden denkbar unglücklich.

Von Beginn an entwickelt sich das Duell an diesem Samstagabend zu einem offenen Schlagabtausch. „Es ging immer hin und her. Mal haben die mit zwei Toren geführt, mal haben wir mit zwei Toren geführt“, berichtet Wernes Trainer Axel Taudien.

Doch auch wenn die Partie immer spannend bleibt, eine wirklich optimale Leistung kann der TV Werne an diesem Abend nicht auf den Hallenboden zaubern. „Es hat nicht immer Vorteile, wenn man nie mit der gleichen Mannschaft spielt“, umschreibt Taudien die Fluktuation in seinen Spieltagskadern.

Diese wiederum bedingt vermeidbare Fehler. „Wir haben zu viele Bälle einfach nur weggeworfen, ohne dass wir auf das Tor geworfen haben“, sagt Taudien. „Wenn wir hundertprozentige Abschlüsse hatten, haben wir die oft nicht genutzt. Dann kam noch dazu, dass wir hinten auch einfache Fehler gemacht haben, die dann zu einfachen Toren für den Gegner geführt haben“, berichtet der Coach von den Faktoren, die die Werner an diesem Wochenende Punkte gekostet haben.

Auch die Leistung der Gastgeber will Taudien nicht kleinreden. „Man muss dem Gegner Respekt zollen und sagen, die haben verdient gewonnen. Die haben nachher ihre Chancen, die sie hatten, alle genutzt, wir haben viele liegengelassen. Wir haben zu viele Fehler gemacht, in der Summe war das eine verdiente Niederlage.“

Nach dem 24:25 in Brambauer belegt der TVW in der Bezirksliga-Tabelle Rang sieben, die Gastgeber liegen auf Platz elf.

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