Herbern und Davensberg treten nach 1:1 auf der Stelle

Fußball-Landesliga 5

Davaria-Trainer Ismail Atalan bekämpfte seine innere Unruhe mit Nikotin, Herberns Coach Christian Bentrup versuchte es mit Koffein. Einige Protagonisten hatten ihr Adrenalin getränktes Temperament nach dem Landesliga-Derby weit weniger im Griff.

DAVENSBERG

von Von Florian Groeger

, 31.10.2011, 17:04 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zentrale Figuren des Landesliga-Derbys: Herberns Damian Manka (r.) vergab die Riesenchance zum vorentscheidenden 2:0, Davarias Rashid Hassanzadeh erzielte kurz vor dem Abpfiff das 1:1.

Zentrale Figuren des Landesliga-Derbys: Herberns Damian Manka (r.) vergab die Riesenchance zum vorentscheidenden 2:0, Davarias Rashid Hassanzadeh erzielte kurz vor dem Abpfiff das 1:1.

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Fußball-Landesliga 5: Davaria Davensberg - SV Herbern

Das Landesliga-Derby zwischen Davaria Davensberg und dem SV Herbern endete 1:1 (0:0).
30.10.2011
/
© Foto: Nitsche
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Zum Wegschauen: Nach dem Abpfiff gab es verbale und körperliche Scharmützel zwischen den Spielern. Dieses Bild zeigt allerdings eine Szene aus den 93 Derby-Minuten zuvor.© Foto: Tina Nitsche
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Viel Kampf - Davensberg und Herbern schenken sich nichts.© Foto: Florian Groeger
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Das Landesliga-Derby zwischen Davaria Davensberg und dem SV Herbern endete 1:1 (0:0).
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Zum Wegschauen: Nach dem Abpfiff gab es verbale und körperliche Scharmützel zwischen den Spielern. Dieses Bild zeigt allerdings eine Szene aus den 93 Derby-Minuten zuvor.© Foto: Tina Nitsche
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Viel Kampf - Davensberg und Herbern schenken sich nichts.© Foto: Florian Groeger
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Mit finsterer Miene schlurfte SVH-Mittelfeldspieler Damian Manka 30 Minuten nach Spielende aus der Kabine. Der 25-Jährige haderte mit der Situation in Minute 79. Joachim Mrowiec, der zuvor seine seit dem 18. September andauernde Torflaute beendet hatte, legte quer – Manka verließen fünf Meter vor Davaria-Keeper Philipp Sandhowe die Nerven.

„Den muss ich reinmachen. Ich kann heute Nacht bestimmt nicht schlafen“, erklärte Manka enttäuscht. Christian Bentrups Analyse fiel ähnlich aus. „Nach den zwei Wechseln war Davensberg dominant, nach dem 1:0 hatten wir die Sache aber im Griff. Die ein oder andere Kontersituation müssen wir besser ausspielen. So müssen wir mit dem 1:1 leben. Über die Situation vor dem Ausgleich soll sich jeder selbst eine Meinung bilden.“ So landete Ismail Atalan mit seiner Systemumstellung doppelten Erfolg. Rashid Hassanzadeh stopfte das defensive Davaria-Loch im Mittelfeld und erzielte fünf Minuten vor dem Abpfiff den (umstrittenen) Treffer zum 1:1. „Rashid sollte aus beruflichen Gründen eigentlich gar nicht im Kader stehen. Dann hat er mich am Abend vor dem Spiel angerufen, dass er schon am Flughafen ist“, erzählte Atalan, der zu der Szene, die zum Tor führte, eine klare Meinung vertrat: „In der letzten Woche habe ich mich auf die Herberner Seite gestellt, als sie in einer vergleichbaren Situation das 3:2 gegen Bockum-Hövel machen. Heute ist es andersrum gelaufen.“

Das sah Joachim Mrowiec etwas anders. „Die haben nach dem Freistoß mindestens vier Ballkontakte. Und wir spielen den Ball bei einer sehr guten Kontergelegenheit ins Aus, als ein Davaria-Spieler verletzt am Boden liegt.“Damian Manka bewerte den einzigen Derby-Aufreger neutraler. „Ich habe auf den Pfiff vom Schiedsrichter gewartet und konnte genau verfolgen, wie er den Ball reinmacht. Ich glaube, wir hätten bei einer ähnlichen Situation auch weitergespielt.“ Bei der obligatorischen Pressekonferenz im Vereinsheim zeigte sich Bentrup versöhnlich. „Es war genau das Spiel, was man erwarten durfte. Beide Mannschaften haben gezeigt, dass sie in der Landesliga vorne mitspielen können.“

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