Herbern und Stockum II bangen nach Saisonabbruch um den Aufstieg

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Die Saison im Tischtennis ist aufgrund der Corona-Pandemie frühzeitig beendet. Während die meisten heimischen Teams nun Klarheit haben, müssen zwei Mannschaften noch hoffen.

Werne, Herbern

, 02.04.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es hatte sich für viele Spieler schon länger abgezeichnet, seit dem 1. April ist es nun auch offiziell: Die Saison im Tischtennis ist beendet. Die Ausbreitung des Coronavirus hatte zunächst für eine Unterbrechung und jetzt für den kompletten Abbruch der Saison gesorgt. Bei den heimischen Teams sorgt das für gemischte Gefühle.

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Die eigentlich in der höchsten Klasse spielende Mannschaft aus Werne, der Landesligist vom TTC Werne, muss nun nicht nur das frühzeitige Saisonende verkraften. Derzeit steht die Mannschaft auf Platz elf - einem direkten Abstiegsplatz in die Kreisliga.

Dort treffen sie dann in der kommenden Saison mit dem Werner SC (Tabellendritter), dem TTC II (Sechster) und dem SV Stockum (Siebter) auf drei weitere heimische Teams. Möglicherweise treffen sie auch noch auf eine vierte Mannschaft aus der direkten Nachbarschaft: den SV Herbern. Doch was genau mit der Mannschaft passiert, ist aktuell noch unklar.

Die Herberner stehen in der Kreisliga nämlich aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz. Normalerweise berechtigt dieser zur Teilnahme an der Relegation.

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„Wir wissen noch nicht, was passieren wird. Das entscheiden die Länderverbände noch“, erklärt Tom Greve aus der ersten Mannschaft des SVH. Er kündigt an: „Wir nehmen es, wie es kommt. Wenn wir die Chance haben, aufzusteigen, werden wir das tun. Wenn nicht, ist das auch in Ordnung.“

Doch nicht nur die Herberner zittern um den möglichen Aufstieg. Auch die zweite Mannschaft des SV Stockum steht auf dem Relegationsplatz in der zweiten Kreisklasse. Jan Köhler, Vorsitzender der Abteilung Tischtennis in Stockum, hat wenig Hoffnung auf den Aufstieg: „Ich vermute, dass das Team einfach in der Liga bleiben wird. Aber man weiß es nicht, wir müssen jetzt abwarten.“

Grund zur Freude gab es aber bereits bei der dritten Mannschaft der Stockumer. Zwar stand deren Aufstieg aus der dritten Kreisklasse bereits vor der Coronapause fest. Doch der vorzeitige Saisonabbruch brachte auch die Zweifel: Was, wenn die Saison komplett annulliert werden würde?

Die Entscheidung des DTTB und der Länder sorgte dann für kollektives Aufatmen beim SVS. „Es ist schön, dass die Mannschaft jetzt doch noch belohnt wurde. Da waren alle zwischenzeitlich nicht so sicher“, erklärte Jan Köhler.

Für die restlichen heimischen Teams endete die Saison nicht ganz so rosig. In der ersten Kreisklasse belegte der TTC III den achten Platz. Der WSC II wurde Letzter und steigt somit ebenso aus der ersten Kreisklasse ab wie der WSC III aus der zweiten Kreisklasse. Für den SV Herbern II endete die Saison dort auf Platz sechs, der WSC IV landete in der dritten Kreisklasse auf Platz sieben. Der TTC IV wurde dort Dritter.

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