Herberner Verein wird mit über 75.000 Euro vom Land unterstützt

mlzFinanzielle Hilfe

In Herbern gibt es einen weiteren Verein, der vom Programm „Moderne Sportstätten“ unterstützt wird. Nun ist auch klar, wofür das Geld genutzt werden soll.

Herbern

, 21.06.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Programm „Moderne Sportstätten 2022“ des Landes NRW unterstützt die Amateurvereine finanziell. Auch in der Region wird bereits einigen Teams geholfen - nach der Tennisabteilung des SV Herbern ist nun auch ein weiterer heimischer Verein dabei.

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Der Herberner Reitverein von Nagel hatte sich bereits im vergangenen Jahr um die Unterstützung beworben. Jetzt erhielt der Verein die freudige Nachricht: Er wird mit 77.344 Euro gefördert - rund die Hälfte der Gesamtkosten, die für die anstehenden Arbeiten gezahlt werden sollen.

Denn es soll so einiges passieren an der Anlage des Herberner Reitvereins. So braucht der Verein erstmal eine neue Beregnungsanlage für beide Hallen. „Außerdem wird unser Schlepper wohl bald das Zeitliche segnen“, erklärt Barbara Kümer, Geschäftsführerin des Reitvereins von Nagel in Herbern, mit einem Schmunzeln.

„Da muss Einiges gemacht werden“

Da muss also ein neuer her - der aber auch eine Stange Geld kosten wird. Zudem soll auch ein Teil der Anlage asphaltiert werden, um Barrierefreiheit zu gewährleisten. „Da muss also einiges gemacht werden“, fasst Barbara Kümer die Lage beim Reitverein zusammen.

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Der Grund, warum der Reitverein so schnell auf die Unterstützung zurückgreifen konnte, sei die hervorragende Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ascheberg gewesen, so Barbara Kümer: „Das lief wirklich super, die Gemeinde hat sofort alle Vereine an einen Tisch geholt, die sich beworben haben. Dann wurde das Geld vernünftig aufgeteilt.“

In Herbern ist man nun froh, endlich loslegen zu können - ohne Verzögerungen durch das Coronavirus. „Wir sind sehr glücklich über die Unterstützung von Land. Jetzt können wir endlich loslegen und uns um unseren Reitverein kümmern. Das Coronavirus hat das ganze Projekt Gott sei Dank nicht unnötig in die Länge gezogen“, so Barbara Kümer.

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