Herberns Damen beenden monatelange Negativserie

Frauenfußball

Es war der erhoffte Erfolg, den die Damen des SV Herbern lange herbeigesehnt hatten. Seit dem 29.09.2019 gab es keinen Sieg mehr für den SV Herbern in der Landesliga. Am Sonntag dann der große Jubel.

Herbern

, 01.03.2020, 19:33 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sara Große-Budde (2.v.r.) und die Damen des SV Herbern konnten endlich wieder siegen.

Sara Große-Budde (2.v.r.) und die Damen des SV Herbern konnten endlich wieder siegen. © Helga Felgenträger

Die Herbernerinnen gewannen am Sonntag ihr Heimspiel und setzten sich gegen den FC Oeding in einer engen Partie mit 2:0 durch. Mit den Gästen aus Oeding hatten die Gastgeberinnen einen direkten Konkurrenten aus der Tabellenregion zu Gast.

Landesliga 3 Frauen

SV Herbern - FC Oeding

2:0 (1:0)

Der SV Herbern kam gut in die Partie. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, in dem sich zunächst keine Mannschaft einen Vorteil erspielen konnte. Zunächst, denn sowohl Herbern als auch Oeding kamen im ersten Durchgang zu guten Möglichkeiten.

Beim SV Herbern stand mit Inga Blesenkemper keine gelernte Torhüterin im Kasten. Die machte ihre Sache dennoch gut. „Inga hat im ersten Durchgang gut gehalten und einige Chancen pariert“, lobte Herberns Spielerin Sara Große-Budde.

Herbern versuchte im ersten Durchgang vermehrt mit langen Bällen die Hintermannschaft der Gäste auszuspielen. Dadurch ergaben sich gute Chancen. Eine davon nutzten die Herbernerinnen zu einem Zeitpunkt als es schon danach aussah, dass die Teams mit einem Unentschieden in die Pause gingen.

Nachdem Celine Lutter einen Ball in der Defensive abfing, spielte der SV Herbern über Dana Lütkemeier auf rechts zu Laura Brockmeier, die in der Mitte Marie Kruckenbaum bediente. Kruckenbaum schob zur Führung ein (45.).

„Es war eine Partie auf Augenhöhe“

Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer am Siepen ein ähnliches Spiel wie im ersten Durchgang. „Es war nicht so dass wir die Partie bestimmt haben. Es war eine Partie auf Augenhöhe, in der Oeding zwar einige Chancen hatte, aber diese nicht nutzte“, beschrieb Große-Budde den Spielverlauf.

Herbern war am Sonntag einfach effektiver. Es wurde aber spannend und die Blau Gelben mussten etwas zittern, ehe Stürmerin Brockmeier ihre Mannschaft in der 89. Minute erlöste. Sie vollendete nach einer Standardsituation zum 2:0-Endstand.

Das Ende der Herberner Durststrecke war somit besiegelt. Ein weiterer positiver Beigeschmack für Herbern ist der Blick auf die Tabelle. Durch den Erfolg vergrößerten die Damen den Abstand zum Abstiegsplatz auf fünf Punkte. Weiterhin tauschte das Team den Tabellenplatz mit Oeding. Herbern liegt mit 13 Punkten auf Platz elf. Für die Damen gilt es nun in den kommenden Wochen das Selbstbewusstsein aus dem Spiel mitzunehmen und schnell in das sichere Mittelfeld der Tabelle zu springen.

SVH: Blesenkemper, Jakovljevic, Hönekop, Lütkemeier (71. J. Große-Budde), Brockmeier (90. Gröning), S. Große-Budde, Lutter, Vogel (29. L. Urban), M. Kruckenbaum, Rehbein, Vorlop

Tore: 1:0 M. Kruckenbaum (45.), 2:0 Brockmeier (89.)

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