Herberns Dominick Lünemann erneut ausgewechselt - Wie schlimm ist die Verletzung diesmal?

mlzSV Herbern

Schon vor zwei Wochen musste Dominick Lünemann unter Schmerzen ausgewechselt werden. Nur eine Woche später stand er wieder auf dem Platz. Nun droht der Offensivmann gegen Heiden auszufallen.

von Marcel Schürmann

Herbern

, 30.09.2019, 15:39 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wieder ein Aufschrei, wieder lag Dominick Lünemann, rechter Außenbahnspieler beim SV Herbern, am Sonntag am Boden, hielt sich mit schmerzverzerrtem Gesicht das Knie. Beim 3:1-Sieg seiner Mannen gegen den SC Altenrheine musste Lünemann - wie schon vor zwei Wochen gegen Westfalia Kinderhaus - verletzt ausgewechselt werden.

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Damals war es nur das Sprunggelenk, Lünemann stand schon im nächsten Spiel gegen Borken wieder über die volle Distanz auf dem Platz. Gegen Altenrheine hat der ehemalige Nordkirchener nun einen Tritt gegen das Knie abbekommen. Diesmal ist es laut dem Spieler wohl etwas schlimmer. „Mein Gegenspieler hat mich mit den Stollen auf der Kniescheibe erwischt. Daraufhin bin ich mit dem Knie leicht weggeknickt“, beschreibt der Offensivmann die Szene der Verletzung aus seiner Sicht.

Nicht die erste Knieverletzung

Lünemann hatte schon einmal eine schwere Knieverletzung, damals war das Kreuzband gerissen. Ob es diesmal wieder so gravierend ist, wisse er noch nicht: „Ich kann es nicht zuordnen. Der Schmerz zieht nach innen. Ich muss jetzt schauen, wie es sich entwickelt. Am Dienstag lasse ich erstmal den Physio drüberschauen. Ein Belastungstest war gestern nach dem Spiel noch nicht möglich, da mein Knie direkt angeschwollen ist“, sagte Lünemann am Montagnachmittag auf Nachfrage. Zurzeit humple er durch sein Büro. Er hoffe aber, zum Ende der Woche wieder belastungsfähig zu sein. „Andernfalls“, so Lünemann, „werde ich nur laufen gehen.“

Dennoch gilt nun für den ehrgeizigen Herberner Neuzugang, wieder richtig fit zu werden. „Wenn das Knie etwas anderes sagt, muss ich auf meine Gesundheit achten.“

Lünemann freut sich über „dreckigen Sieg“

Zufrieden war Lünemann jedenfalls mit dem Auftritt seiner Mannschaft am Sonntag gegen Aufsteiger Altenrheine, wo der SVH nach drei Niederlagen in Serie die Trendwende einleitete: „Wir hatten endlich mal wieder das Glück auf unserer Seite und haben einen dreckigen Sieg geholt. Insgesamt, finde ich, haben wir ein ordentliches Spiel gemacht, haben um jeden Ball gekämpft. Ich hoffe, dass wir mit diesem Spiel das Ruder rumgerissen haben.“

Für die kommenden Aufgaben fordert er: „Wir müssen dranbleiben und dürfen gegen Heiden nicht nachlassen.“ Ob er selbst dann schon wieder auf dem Platz mitmischen kann, entscheidet sich jedoch erst in den nächsten Tagen.

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