Herberns Närdemann: „Ernst der Lage ist uns klar“

Fußball: Landesliga

Nach der 0:3-Heimpleite des Landesligisten SV Herbern am Sonntag gegen Mesum liegt die Elf von Christian Bentrup nur noch einen Punkt vor einem Abstiegsplatz. Im Interview spricht Herberns Mittefeldstratege Dennis Närdemann (25) über die derzeitige Lage.

HERBERN

, 12.04.2016, 05:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Herberns Dennis Närdemann (r.) trifft am Sonntag auf seinen Ex-Klub FC Nordkirchen.

Herberns Dennis Närdemann (r.) trifft am Sonntag auf seinen Ex-Klub FC Nordkirchen.

Sie haben sich mit dem SV Herbern gegen den SV Mesum die zweite Niederlage in Serie gefangen. Woran hat es dieses Mal gelegen?

Wir haben einfach nicht gut gespielt und sind in den Zweikämpfen oft zu spät dran gewesen. Das wurde in der zweiten Halbzeit zwar besser, da haben wir nicht mehr so klare Torchancen bis zum Gegentor zugelassen. Für Entlastung konnten wir aber leider kaum sorgen.

In der ersten Halbzeit hat Mesum den SVH oft mit langen Bällen in Gefahr gebracht. Warum war das möglich?

Wir haben zu oft den zweiten Ball nach einem Kopfballduell verloren. Am Einsatz hat das sicher nicht gelegen. Wir haben uns voll reingehauen. Insgesamt war es aber ein gebrauchter Tag für uns.

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Was lief in der Offensive falsch?

Die langen Bälle, die wir hinten rausgespielt haben, konnten wir vorne nicht vernünftig verarbeiten. Und auf Zufallsprodukte kann man halt auch nicht hoffen.

Wie geht es jetzt weiter, zittert Herbern schon?

Der Ernst der Lage ist uns allen klar. Wir wissen aber, dass wir Fußball spielen können. Es wird mit Sicherheit schwierig, aber ich glaube fest daran, dass wir den Klassenerhalt packen.

Nach seiner Roten Karte fehlt Kapitän Nils Venneker in den kommenden Wochen. Wie schwer wiegt sein Ausfall?

Die Rote Karte tut uns richtig weh. Nils hat zuletzt stark gespielt. Aber auch wenn er fehlt, schreiben wir noch gar nichts ab und machen weiter.

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