Herberns Reserve kassiert eine verdiente Heimpleite gegen Altenberge II

Fußball-Kreisliga

Gegen den TuS Altenberge II verliert die Reserve des SV Herbern II mit 0:2. Dabei vergeben Robin Krysiak und Tom-Louis Brinkmann beste Chancen.

von Marcel Schürmann

Herbern

, 27.10.2019, 22:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Herberns Reserve kassiert eine verdiente Heimpleite gegen Altenberge II

Tom-Louis Brinkmann vergab eine hundertprozentige Chance. © Döring

Die Fußball-Reserve des SV Herbern musste am Sonntag im A-Ligaspiel gegen den TuS Altenberge II eine 0:2-Heimniederlage einstecken. Beide Tore fielen bereits im ersten Durchgang.

Kreisliga A2, Münster

SV Herbern II - Altenberge II

0:2 (0:2)

Altenberge lief die Gastgeber früh an. Für die Herberner war das ziemlich ungewohnt: „Wir konnten unser Spiel nicht so aufziehen, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir konnten uns lange nicht von Altenberges Pressing befreien und nicht kontrolliert nach vorne spielen“, sagte Herberns Trainer Daniel Heitmann nach dem Spiel.

Wenn die Herberner mal in der gegnerischen Hälfte den Ball eroberten, wurde es gefährlich. So vergab aber Robin Krysiak nach 35 Minuten die beste Herberner Chance: Nach einem Konter musste Krysiak den Ball am langen Pfosten nur noch über die Linie drücken, doch Altenberges Keeper bewahrte seine Mannschaft mit einer starken Parade vor dem Ausgleichstreffer. „Ansonsten war von uns viel zu wenig zu sehen. Altenberge war die deutlich bessere Mannschaft“, gab es Anerkennung vom Herberner Trainer Heitmann. Zuvor hatten die Gäste bereits geführt durch ein Tor in der 25. Minute. Statt des Ausgleichs für Herbern trafen doch die Gäste mit dem Pausenpfiff zum nicht unverdienten 2:0. Ein denkbar schlechter Zeitpunkt für Herbern.

Bessere zweite Hälfte für den SV Herbern

In der zweiten Halbzeit konnten sich die Platzherren besser auf den Gegner einstellen, doch musste der SVH auch weiterhin viel mit langen Bällen agieren. „Wir standen wesentlich besser, haben weniger zugelassen und hatten selbst zwei, drei gute Gelegenheiten, noch den Anschluss zu erzielen. Doch am Ende sollte es nicht sein“, so Heitmann weiter. Die beste Möglichkeit ließ Tom-Louis Brinkmann liegen. Ähnlich zur Chance von Krysiak vergab auch er eine Hundertprozentige. Sein Schuss wurde so gerade eben noch von der Linie geklärt. „Wäre einer von den beiden Dingern reingegangen, wäre ein Punkt sicherlich möglich gewesen. Unterm Strich war es aber keine unverdiente Niederlage“, so Heitmanns Fazit.

SV Herbern II: Zurloh, Plechaty, Hülk, Gröne (60. Ligges), Schwert (68. Brinkmann), Schmitt, Krysiak, Kortendick, Bergmann (Leon Krampe), Mangold, K. Höring (J. Dubicki)

Tore: 0:1 (25.), 0:2 (45.+1)

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