Herberns Vincent Sabe lebt aktuell komplett ohne Kreuzband

mlzSV Herbern

Zwei Mal hat sich Vincent Sabe beim SV Herbern das Kreuzband gerissen. Aktuell ist er auf dem Weg der Besserung und hat eine endgültige Entscheidung über seine Rückkehr auf den Platz gefällt.

Herbern

, 19.05.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war wohl der schlimmste Schockmoment der aktuellen Saison für den SV Herbern. Erst zur Vorbereitung auf die Rückrunde war Vincent Sabe ein Jahr nach seinem Kreuzbandriss zurückgekommen und wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Doch dann duplizierten sich die Ereignisse.

Im Testspiel gegen den Bezirksligisten SV Wilmsberg sollte der 29-Jährige vorsichtige Spielminuten nach seiner Verletzungspause sammeln. Dann aber passierte es. „Ich habe eine schnelle Bewegung nach rechts gemacht, das Knie ist nach links weggegangen, das war ähnlich wie beim letzten Mal“, berichtete Sabe kurz danach.

Und auch die Diagnose war die gleiche: wieder ein Riss des vorderen Kreuzbandes, wieder im selben Knie. Ein harter Schlag für den 29-Jährigen, der sich gerade erst wieder zurück auf den Rasen gekämpft hatte. Schon kurz danach kündigte er an, dass er seine Fußballschuhe nun wohl an den Nagel hängen werde.

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Das hat sich auch einige Monate später nicht geändert: „Ich bleibe definitiv bei dieser Entscheidung. Natürlich ist es schade, aber es gibt einfach auch wichtigere Dinge als den Fußball.“

Vincent Sabe lebt aktuell komplett ohne Kreuzband

Der Genesungsprozess schreitet allerdings gut voran - auch, wenn Vincent Sabe aktuell komplett ohne Kreuzband lebt. „Aktuell kann ich alles machen, außer Sport. Schmerzen habe ich auch nicht, das ist natürlich richtig gut“, berichtet er von seinem aktuellen Zustand. „Nur zwischendurch merkt man es mal, aber gut, es fehlt halt auch einfach etwas im Knie.“

Bis er aber wieder komplett fit ist, wird es allerdings trotzdem noch einige Zeit dauern. „Ich muss jetzt erstmal warten, bis ein CT gemacht wird. Ungefähr Ende des Jahres bekomme ich dann ein neues Kreuzband eingesetzt“, berichtet er von dem kommenden Fahrplan.

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Schwierigkeiten aufgrund der Corona-Pandemie gab es bisher keine, erzählt Vincent Sabe: „Wir hatten das sowieso für später geplant, also ist uns da Gott sei Dank nichts dazwischen gekommen.“

Da es aktuell ja ohnehin ruhig ist auf den Fußballplätzen des SV Herbern, kann auch Vincent Sabe entspannt zuhause bleiben. Wenn es aber wieder losgeht, werde man ihn sicherlich noch das eine oder andere Mal am Spielfeldrand sehen - schon alleine, weil auch Bruder Eric für die Herberner spielt.

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