Holger Möllers vertraut auch auf seine Bank

Fußball: Landesliga

Der SV Herbern kann in der Fußball-Landesliga am letzten Spieltag des Jahres den Sprung auf einen einstelligen Tabellenplatz schaffen. Dafür müsse aber alles passen, denn sonst gibt es Ahaus eine Lehrstunde.

Herbern

, 09.12.2016, 17:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mondrian Runde (r.) ist angeschlagen.

Mondrian Runde (r.) ist angeschlagen.

Fußball, Landesliga 4 Eintracht Ahaus – SV Herbern Sonntag (11. Dezember), 14.15 Uhr, Stadtpark-Stadion, Graeser Str. 1, 48683 Ahaus

„Wenn wir unnötige Fehler machen, ist Ahaus eines der Teams, das uns die Grenzen aufzeigen kann“, sagt SVH-Trainer Holger Möllers. Im Hinspiel habe seine Elf drei Mal gepatzt – drei Mal habe Ahaus das bestraft. Hinspielergebnis: 1:3 aus Herberner Sicht.

Zwar konnte Herbern zuletzt offensiv überzeugen, aber die individuellen Fehler in der Defensive bekommt das Team nicht abgestellt. Vielleicht hilft es, dass Herbern zuletzt gegen Burgsteinfurt beim 3:2-Sieg die Pflicht erledigt hat. Nun kann die Kür folgen. „Ahaus will oben mitspielen. Die müssen gegen uns gewinnen“, glaubt Möllers.

Ahaus hat nach sieben Spielen ohne Niederlage vergangenen Samstag durch ein 1:4 gegen Nottuln die höchste Niederlage der Saison einstecken müssen. „Mir ist es lieber“, so Ahaus’ Trainer Jens Niehues, „wenn wir eine klare Niederlage in dieser Form kassieren und dann wieder sieben, acht gute Spiele folgen, als umgekehrt.“ Gegen Herbern will Ahaus das mit Flügelspieler Sedat Semer und Mittelfeldmann Thorsten Hüsing angehen, die zuletzt fehlten. Einzig der Eintracht-Stammkeeper Marc Lüdiger könnte nach Grippe ausfallen.

Bei Herbern fehlt Dennis Kaminski, der arbeiten muss. Die angeschlagenen Mondrian Runde und Robin Ploczicki warten bis Sonntag, dann wird entschieden, ob es für den Kader reicht. „Für mich ist das keine schlechte Situation. Ich habe Leute auf der Bank, die wollen spielen. Wenn sie reinkommen, müssen sie diesem Anspruch auch gerecht werden und müssen sich beweisen“, sieht Holger Möllers die wackelige Personalsituation pragmatisch.

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