„Ich fühle mich bestätigt“: Bronek Bakiewicz befürwortet Entscheidung des Verbands

mlzVolleyball

Der Westdeutsche Volleyball-Verband hat entschieden, wie die Saison von den Ober- bis zu den Kreisligen weitergeht. Beim Werner SC und TV Werne befürwortet man den Schritt.

Werne

, 19.11.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Beim Westdeutschen Volleyball-Verband ist eine erste Entscheidung bezüglich des weiteren Saisonverlaufs gefallen. Damit ist zumindest schon mal gesichert, wie es bis Ende des Jahres weitergeht. Der Trainer der Werner Volleyballer, Bronek Bakiewicz, befürwortet den Schritt des WVV.

Denn Bakiewicz hat sich bereits vor einigen Wochen für eine Saisonunterbrechung, wenn nicht sogar für einen Abbruch ausgesprochen. „Ich fühle mich nur bestätigt“, sagt der Trainer des TV Werne und Werner SC zur Entscheidung des WVV, die Saison bis zum 31. Dezember im Senioren- und Juniorenbereich zu unterbrechen.

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„Grundsätzlich befürworte ich das“, so Bakiewicz. Aber es gibt auch weiterhin einige Fragezeichen. Denn noch steht nicht fest, wie es nach dem 31. Dezember aussieht. Natürlich hängt dies einerseits von der Corona-Situation ab. Andererseits steht auch noch nicht fest, wie es im Januar weitergehen soll. Darüber will der WVV am 25. November beraten, wie der Verband in einer entsprechenden Mitteilung am Sonntagabend auf seiner Internetseite bekanntgab.

Gemeinsam online trainieren?

Entsprechend schwierig sei es nun, das Training konkret zu planen, wie Bakiewicz sagt. Er glaubt nicht, dass die Volleyballerinnen und Volleyballer im Dezember zurück in die Halle, geschweige denn trainieren können. Auch steht ja noch nicht fest, ob und wenn ja, wie und wann die Saison weitergeführt wird. Zusammen mit seinem Co-Trainer Philipp Zurwieden will Bronek Bakiewicz überlegen, wie ein mögliches Trainingsprogramm aussehen könnte. Momentan gingen die Oberliga-Volleyballerinnen des TV Werne nämlich nur laufen. Im Raum steht, ob man online gemeinsame Trainingseinheiten abhalten kann.

Bei den Frauen geht Bakiewicz aber davon aus, dass nach der Corona-Pause in einer einfachen Runde mit sieben Spielen weitergespielt werden könnte. Skeptischer ist er hier allerdings bei den Herren des Werner SC. Dort gibt es drei Mannschaften. Bereits vor der Saison wurde beschlossen, dass die Teams in den untersten Ligen ihre Spiele selber pfeifen. Insgesamt braucht man pro Spiel vier Unparteiische. Um das stemmen zu können, sollten die zweite und dritte Mannschaft ihre Spiele schon grundsätzlich unter der Woche veranstalten, damit man sich gegenseitig aushelfen kann. Bislang kam das aber noch nicht zum Tragen, weil die Dritte noch gar kein Spiel gemacht hat, die Zweite und Erste erst zwei.

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Entsprechend skeptisch ist Bakiewicz, wie es mit den Nachholspielen und dem gesamten Saisonverlauf im kommenden Jahr weitergehen soll. Die Staffelleiter wurden vom Verband angehalten, entsprechende Vorschläge zu erarbeiten. „Wenn die gute Ideen haben, lasse ich mich gerne überzeugen“, so Bakiewicz. Momentan sehe er diese aber nicht.

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