„In dieser Liga ist niemand einfach“ - Herberns Philipp Dubicki hat Respekt vor Altenberge

mlzFußball-Landesliga

Nach zwei Siegen in Folge ist am Sonntag der Tabellenvorletzte beim SV Herbern zu Gast. Herberns Kapitän sieht das Spiel aber keineswegs als Selbstläufer.

Herbern

, 11.10.2019, 11:34 Uhr / Lesedauer: 2 min

So langsam geht es beim SV Herbern wieder bergauf. Nach einer Niederlagen-Serie konnten die Landesliga-Fußballer aus den letzten beiden Spielen endlich wieder Punkte mitnehmen. Aktuell steht Tabellenplatz sechs zu Buche.

In Herbern zeigt sich der positive Trend auch in der Stimmung, bestätigt Kapitän Philipp Dubicki: „Eigentlich war die Laune bei uns immer gut, aber natürlich: Mit zwei Siegen im Rücken wird es einfach entspannter.“ Besonders den 3:1-Sieg gegen Altenrheine sieht der Kapitän als Brustlöser: „Da haben wir zwar nicht besonders gut gespielt. Aber manchmal braucht man einfach so ein Drecksspiel, besonders nach so vielen Niederlagen.“

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Herberns Kapitän sieht Altenberge nicht als Spaziergang

Der nächste Gegner ist ein vermeintlich einfacher: Der Tabellenvorletzte, der TuS Altenberge, ist am Sonntag um 15 Uhr in Herbern zu Gast. Der Kapitän der Herberner warnt davor, das Spiel als Spaziergang zu sehen: „In unserer Liga ist niemand einfach. Wir hatten in den letzten Jahren schon Klassiker gegen Altenberge, das wird mit Sicherheit kein leichtes Spiel.“

Dennoch erhofft sich der Kapitän den Start in eine Siegesserie. So langsam habe sich die Mannschaft gefunden, auch wenn der Anfang schwer gewesen sei. „Wir haben im Sommer einige Neue bekommen, auf die mussten wir uns erstmal einstellen“, berichtet der Abwehrspieler.

In den vergangenen Spielen habe er aber auch in der Mannschaft gemerkt, dass es allmählich fruchte, so der Kapitän: „Man weiß so langsam einfach, was der andere macht und kennt sich gut. Das hilft uns enorm.“

Das große Ziel: verletzungsfrei bleiben

Für ihn persönlich gibt es in dieser Saison erstmal ein wichtiges Ziel: verletzungsfrei bleiben. In den vergangenen Jahren hatte Philipp Dubicki immer wieder mit kleineren und größeren Blessuren zu kämpfen gehabt. „Ich bin einfach froh, dass ich im Moment absolut keine Beschwerden habe“, sagt er.

Doch der Abwehrspieler will nicht nur verletzungsfrei bleiben, sondern sich auch spielerisch verbessern: „Ich habe mich vor der Saison mit dem Trainerteam zusammengesetzt und gefragt, was ich besser machen kann. Da ging es hauptsächlich um das offensive Denken. Das versuche ich jetzt zu beherzigen und der Mannschaft damit zu helfen.“

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