Kaiser fasst sich an den Kopf, Homann zufrieden

Die Trainerstimmen zum Spiel:

19.09.2007, 22:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Volker Kaiser (Trainer TV Werne): "Das Spiel ist überhaupt nicht so verlaufen wie ich mir das vorgestellt habe. Der Gegner war nicht so überragend, dass wir mit einer vernünftigen Leistung nicht etwas hätten bewirken können. Ich frage mich wirklich, was einige Spieler bei uns wollen. Sie hatten die Möglichkeit, sich zu zeigen, das habe ich vermisst. Da sind dann Sachen gemacht worden, da fasse ich mich an den Kopf. Wer gewisse Dinge nicht versteht, hat in dieser Liga nichts zu suchen. Für mich war das Spiel eine Generalprobe für Samstag (Anm.: In Ibbenbüren) und daher hatte ich einfach mehr erwartet. Zumindest klappte in der zweiten Hälfte unsere Defense besser, aber da hat Grevenbroich auch etwas nachgelassen und nicht mehr getan als notwendig."

Nadine Homann (Interimstrainerin Elephants Grevenbroich - sie vertrat den etatmäßigen Coach Heimo Förster, der aus beruflichen Gründen passen musste): "Wir hatten uns das Spiel in Werne nicht so leicht vorgestellt, da wir keine richtigen Informationen über die vier Amerikaner hatten. Aber wir sind gut ins Spiel gekommen und haben durch die starke Defense viele Ballverluste bei Werne forciert. Vorne konnten wir unsere Systeme durchspielen, das war heute sicherlich der Unterschied. Uns zugute gekommen ist, dass Chris Powell frühzeitig mit drei Fouls vom Feld musste. Als wir mit 20 Punkten führten, haben wir es etwas lockerer angehen lassen. Da war es für die Jungs nicht mehr so einfach, weiter konsequent zu spielen. Insgesamt waren wir zufrieden nach Hause.

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