Kann sich der SV Stockum bereits über den Klassenerhalt freuen?

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Noch ist keine Entscheidung über die Fortsetzung der Fußballsaison gefallen. Eins scheint aber festzustehen: Absteiger wird es wohl eher nicht geben. Also kann sich der SV Stockum freuen - oder?

Stockum

, 23.04.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es ist noch nicht entschieden, wie es im Amateurfußball weitergeht. Zuletzt befragte der Verband die Vereine selbst, wie es weitergehen soll. Eine Fortsetzung oder Annullierung der Spielzeit stehen dabei ebenso zur Auswahl wie der Abbruch und die Wertung der Hinrunde oder der aktuellen Tabelle ohne Absteiger. Mit einem endgültigen Entschluss wird es wohl noch bis Mai dauern.

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Allerdings scheinen - egal, wie man es dreht und wendet - die Absteiger Glück gehabt zu haben im Szenario des Verbandes. Denn sowohl bei der Annullierung, als auch beim Abbruch und der Wertung der Saison, scheint es keine Mannschaften zu geben, die in der nächsten Spielzeit eine Liga tiefer antreten muss. Lediglich bei einer Fortsetzung der Spielzeit müssten die betroffenen Teams zittern.

Es sieht wohl nach Klassenerhalt aus für Stockum

Das haben auch die Verantwortlichen beim SV Stockum, der in der Kreisliga A mit nur sechs Punkten auf dem vorletzten Platz steht, bereits registriert. „Es scheint aktuell wohl so, als wären wir aus dem Schneider“, sagt Yassine Najih, Geschäftsführer des SVS. „Aber wir wollen uns nicht zu früh freuen, wer weiß, welche Pläne es noch gibt.“

Am Liebsten hätte Najih die aktuelle Saison zu Ende gespielt. „Wir haben uns so gut verstärkt, das hätten wir sicherlich noch geschafft. Natürlich wäre es schwer geworden, aber eigentlich war ich auf jeden Fall optimistisch, dass das machbar gewesen wäre.“

Dass die Saison aber wirklich nochmal angepfiffen wird, hält Najih für ausgeschlossen. „Da würde man ja in die kommende Saison reinspielen und dann hat man so einen Rattenschwanz hinten dran, das will auch keiner. Kann ich mir wirklich nicht vorstellen.“

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Und wenn die Stockumer dann wirklich auf dem Sofa den Klassenerhalt feiern können, hat Yassine Najih damit auch kein Problem. „Wie sagt man so schön: Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul“, sagt er schmunzelnd. „Dann hätten wir ohne viel Energie den Klassenerhalt erreicht.“

Außerdem gäbe es dann die Möglichkeit, umso mehr Kraft in die neue Saison zu setzen. „Wir haben das erste Mal seit einiger Zeit keinen kompletten Umbruch in der Mannschaft erlebt“, berichtet Najih. „Das stimmt uns optimistisch, dass die nächste Saison dann besser laufen kann.“

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