Kapitän Philipp Dubicki: „Es hat sich für uns nicht angedeutet“

mlzTraineraus

Seit dem 1. Januar weiß die Mannschaft des SV Herbern, dass sie im Sommer einen neuen Trainer bekommen. Jetzt äußert sich Kapitän Philipp Dubicki zum überraschenden Rücktritt.

Herbern

, 06.01.2020, 20:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Holger Möllers ist ab Sommer nicht mehr Trainer beim SV Herbern. Diese Nachricht wirkte am Freitag wie ein Paukenschlag. Vier Jahre war der 48-jährige Trainer des SV Herbern gewesen und hatte mit der Mannschaft unter anderem im Sommer 2019 den Kreispokal gewonnen.

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Auch für die Spieler kam der Abschied ihres Cheftrainers durchaus überraschend. „Wir haben das definitiv nicht erwartet“, erzählt Kapitän Philipp Dubicki. „Es war ja auch jetzt nicht so, dass wir in einer Krise gewesen wären. Dann hätte sich das ja angedeutet.“

Sportlich kein Grund, den Verein zu verlassen

Ganz im Gegenteil: Die Herberner überzeugten in der Liga zuletzt Woche für Woche und holten kontinuierlich Punkte. Der Lohn: Platz fünf und der Blick nach oben. Sportlich gibt es für den 48-Jährigen also keinen Grund, den Verein zu verlassen.

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Und auch menschlich habe es immer sehr gut harmoniert zwischen Spielern und Trainer, so Philipp Dubicki: „Holger ist ein super Typ. Ich glaube, es gibt keinen bei uns, der sich nicht mit ihm verstanden hat. Das macht es für uns Spieler natürlich doppelt schade.“ Auch den sportlichen Erfolg, den der SV Herbern unter Holger Möllers hatte, hebt Philipp Dubicki nochmal heraus.

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Dennoch sei die Entscheidung absolut nachvollziehbar, erklärt der Kapitän: „Holger hat ziemlich direkt nach seiner Karriere angefangen als Trainer. Und er hat auch noch Söhne, die hat er sonntags noch nie spielen sehen. Das ist also auf jeden Fall eine sehr verständliche Entscheidung.

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Für die Rückrunde sind aber auch die Spieler trotz des Rücktritts noch hoch motiviert, das Kapitel SV Herbern für den Trainer positiv enden zu lassen, erklärt der Kapitän. „Wir wollen jetzt natürlich nochmal mit ihm eine gute Rückrunde spielen und das Beste aus unserer aktuellen Situation rausholen“, so Philipp Dubicki.

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