Keine Spielklassenreform auf Kosten der Vereine

FLVW-Stellungnahme im Wortlaut

Als Reaktion auf Berichte, dass durch die Spielklassen-Strukturreform eventuell die Beiträge erhöht werden, hat der Fußball-und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) eine Pressemitteilung veröffentlicht. Hier lesen Sie die Meitteilung im Wortlaut

05.10.2011, 17:21 Uhr / Lesedauer: 1 min

FLVW stellt klar: Keine Spielklassenreform auf Kosten der Vereine Die von der Ständigen Konferenz des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) beschlossene Spielklassen-Strukturreform wird keine Erhöhung der Beiträge nach sich ziehen. Anderslautende Vermutungen weist der Verband als haltlos zurück.

„Die Vereine wurden im Rahmen von Bezirks- und Regionalkonferenzen an der Entscheidungsfindung beteiligt“, sagte FLVW-Präsident Hermann Korfmacher. „Wir haben zur Reform alle Karten auf den Tisch gelegt. Da zaubern wir doch jetzt keine Zahlungsaufforderung aus dem Hut.“ Schon aufgrund der Statuten ist dies dem Verband gar nicht möglich. So müssen Beitragserhöhungen von der Ständigen Konferenz, dem Gremium, dem neben dem Präsidium alle Kreisvorsitzenden angehören, verabschiedet werden. „Dies ist im Rahmen der Abstimmung über die Spielklassen-Strukturreform nicht passiert und damit sind sämtliche Vermutungen dahingehend vom Tisch“, sagte Carsten Jaksch-Nink, Direktor des Verbandes. „Auch von einem dauerhaft klammen FLVW kann nicht die Rede sein. Wir haben in den letzten Jahren gut gewirtschaftet und stehen finanziell auf einem soliden Fundament.“

Fakt ist: Die Strukturreform hat für den Verband mit der Einführung in der kommenden Saison – Stand heute – unter 20.000 Euro Mindereinnahmen zur Folge. Grundlegend sind dabei Verbandsbeiträge und Spielabgaben, die sich aus der Klassenzugehörigkeit der ersten Mannschaften ergeben. Dabei variieren schon zum jetzigen Zeitpunkt die Einnahmen von Saison zu Saison. Auch in der Vergangenheit mussten also schon Mindereinnahmen eingeplant und ausgeglichen werden.

„Wir kommen an der neuen Spielklassenstruktur nicht vorbei“, sagte Korfmacher und betonte noch einmal, für die Reform greife man nicht in die Geldbörsen der Vereine. „Wir wissen sehr genau, wie es den Vereinen geht: Die Kosten steigen doch überall, da machen wir es den Menschen in den Vereinen, für die wir hier arbeiten, nicht noch schwerer.“

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