Kellerduell in der A-Liga

Kreisliga A

KREISGEBIET Eintracht Werne empfängt den BV Selm zum Kellerduell, Stockum will gegen PSV Bork seine Serie ausbauen und Herbern II fährt nach Lüdiinghausen. Die Partien der Kreisliga A im Überblick.

02.10.2009, 13:52 Uhr / Lesedauer: 2 min

Personell sieht es bei den Selmern wieder besser aus. Lediglich Sebastian Budde (Sperre) und Mario Pongrac (verletzt) fallen aus.

Nach dem zweiten Saisonsieg in der Vorwoche gegen Union Lüdinghausen hat der SC Capelle sich wieder etwas Abstand zum Tabellenende verschafft. Mit dem Tabellenführer aus Alstedde wartet jetzt eine deutlich höhere Hürde auf die Koletzki-Elf. „Wir wollen irgendwie versuchen vielleicht einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Das wird auf der Asche in Alstedde aber sicherlich schwer werden“, so Capelles Trainer Andreas Koletzki.

Hendrik Jäckle, Markus Freise und Thomas Brinkert müssen passen. Auch Andreas Koletzki wird nicht an der Seitenlinie stehen können. Er weilt über das Wochenende in Berlin.

Nach dem überzeugenden 4:0-Erfolg gegen Senden in der Vorwoche muss der PSV Bork beim SV Stockum antreten. „Wir müssen gegen den SVS wieder mehr als 100 Prozent geben, um dort etwas zu erreichen. Wir wollen versuchen, mit einer gute Leistung in Stockum etwas zu holen. Wie viel das am Ende sein wird, das werden wir sehen“, erklärt PSV-Trainer Frank Bidar.

Kevin Pistol wird morgen nicht das Tor hüten können. Dafür steht Jörg Kühl zwischen den Pfosten. Stürmer Raphael Breetzke steigt erst in der kommenden Woche wieder ins Lauftraining ein.

Nach der guten Leistung gegen den Tabellenführer aus Alstedde standen die Selmer am Ende doch wieder mit leeren Händen da. Jetzt soll es gegen die Eintracht aus Werne besser laufen. Trotzdem warnt BV-Trainer Jens Kalpein: „Wir müssen aufpassen. Werne steht ähnlich wie wir mit dem Rücken zur Wand.“

Weiterhin prekär ist die Personalsituation beim BV Selm. Fast eine komplette Elf muss gegen Werne passen. Zu den üblichen verdächtigen haben sich jetzt auch noch Matthias Beermann und Patrick Bäumer gesellt.

Trainer Hartmut Wenzel appellierte beim Abschlusstraining noch einmal an seine Spieler, das Spiel bei Union Lüdinghausen (Sonntag, 13 Uhr) ernst zu nehmen und die gute Tabellenposition (Platz Vier) nicht durch unprofessionelle Vorbereitung zu gefährden. Schließlich wolle man „90 Minuten Gas geben.“ Zuletzt hatte Wenzel bei der Niederlage gegen den SV Stockum bereits nach 70 Minuten einen körperlichen Einbruch seines Teams erkannt und dies auf zu lange Nächte seiner Spieler zurückgeführt. Die Niederlage müsse nun durch einen Auswärtserfolg beim Tabellenletzten kompensiert werden.

Da Stefan Aschoff zurückkehrt, ist Wenzels Kader komplett.

„Wir wissen was uns in Seppenrade erwartet“, sagt WSC-Trainer Andreas Zinke vor dem Duell morgen um 13 Uhr. Was er meint? Die Gastgeber haben zu Hause noch nicht verloren und schlugen einen so namhaften Gegner wie den VfL Senden mit 2:1 – drei Siege, ein Unentschieden stehen zu Hause zu Buche. „Wir müssen alles in die Waagschale legen und von Anfang an wach sein,“ so Zinke, der auf den zweiten Saisonsieg hofft. Dadurch würde sich der WSC in der Tabelle etwas Luft verschaffen, momentan belegt der Sport-Club den 15. Platz.

David Stammer, Marc und Dennis Fuhrmann, sowie Janis Leenders fallen aus. Tim Zurstraßen und Patrick Müller sind wieder an Bord.

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